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examen krankenpflege - widerspruch


| 07.07.2005 03:44 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Im März diesen Jahres habe ich die (praktische) Krankenpflege-Prüfung zum 2. Mal nicht bestanden. Meiner Meinung nach ungerechtfertigt. Es gab Ungereimtheiten in den Protokollen der beiden Prüfer (beides Lehrer meiner Krankenpflegeschule). Es waren in den Protokollen auch Dinge vermerkt, die so nicht stattgefunden hatten/ nicht den Tatsachen entsprachen. Bei einem der Prüfer ist diese Arbeitsweise bei "ungeliebten Schülern" auch von anderen Fällen bekannt.
Auf mein Nachfragen hin konnten mir diese Punkte auch nicht klar erläutert werden. Die Herausgabe der Protokolle an mich wurde verzögert/ erschwert.
Ich legte aufgrund dieser Vorfälle ausführlichen Widerspruch gegen das Prüfungsergebnis ein.
Nun wurde mir in einem Antwortschreiben vom Amt mitgeteilt, meine Ausführungen seien unsachlich, zu persönlich usw., die Stellungnahme der Schule hätte ergeben, dass ich die Krankenpflege nicht verstanden und so auch keinen Anspruch auf das Examen habe. Was ich dort geschrieben habe entspricht nun aber den Tatsachen, da wurde ganz klar nicht nach Fähigkeiten sondern nach Sympathie (bzw. Antipathie) entschieden.
Ich solle mir nun überlegen, den Widerspruch zurückzuziehen.
Was kann ich tun?
Gibt es überhaupt noch eine Chance den Widerspruch durchzubekommen?
Meiner Meinung nach ist das glatter Betrug, zumal ich in meinen praktischen Einsätzen stets gute bis sehr gute Leistungen bescheinigt bekam.
Soll ich den Widerspruch aufrecht erhalten?
Was kann ich dagegen noch unternehmen?

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Sehr geehrter Fragsteller,

Vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt auf Grund Ihrer Schilderung beantworten möchte:

Ohne genaue Kenntnis des Sachverhaltes ist es leider nicht möglich, die Erfolgsaussichten des Widerspruchs zu beurteilen.

Allerdings ist die Anfechtung von Prüfungen grundsätzlich sehr schwierig und leider meist erfolglos.

Trotzdem sollten Sie den Widerspruch jetzt nicht zurücknehmen und den Prüfungsausschuss entscheiden lassen. Gegen diese Entscheidung steht Ihnen dann die richterliche Überprüfung zu - diese ist im Ergebnis, wegen des Beurteilungsspielraumes der Prüfer, sehr beschränkt.

Auch wenn ich leider grundsätzlich keine großen Chancen sehe, sollten Sie einen Kollegen vor Ort aufsuchen, um das gemauer besprechen zu können.

Wenn Sie nicht über genügend finanzielle Mittel verfügen, haben Sie Anspruch auf Beratungshilfe; wenden Sie sich hierzu an Ihr Amtsgericht.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben und stehe für Rückfragen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Srefan Steininger
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 07.07.2005 | 14:42

Zunächsz einmal vielen Dank für die schnelle Beantwortung meiner Frage, die mir durchaus schon weitergeholfen hat.
Was mich noch interessiert ist wie die richterliche Prüfung des abgelehnten Widerspruchs (was ja nicht unwahrscheinlich ist wie ich jetzt weiss) aussehen würde. Wie gesagt gab es Widersprüche in den schriftlichen Protokollen bzw können (und würden) andere Schüler bezeugen, dass sie mit einem der Prüfer ähnliche Erfahrungen machen mussten. Hätte das Einfluss auf die Entscheidung?
Kann man noch andere Schritte gegen dieses Verhalten einleiten?
Vielen Dank!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.07.2005 | 14:59

Wie gesagt, die richterliche Überprüfung ist sehr beschränkt. Wenn sich tatsächlich nachhaltige Feher in den Protokollen finden könnte eine Anfechtung hierauf gestützt werden.

Genaueres lässt sich aber nur sagen, wenn die Protokolle vorliegn und Sie die Angelegenheit dazu erörtern können.

Weitere effektive Schritte , die zu dem Ziel ders Bestehens der Prüfung führen, sehe ich momentan nicht.

Bewertung des Fragestellers |


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