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evtl. Vermögensausgleich


25.02.2007 10:37 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ernst G. Mohr



gemeinsam Haus gebaut von 1985 - 1988 auf dem Grundstück meines Mannes. Einzug am Hochzeitstag.

Bei allen Krediten und sonstigen Verbindlichkeiten waren beide eingetrage Schuldner.

Alle Kredite wurden während der Ehe vom gemeinsamen Einkommen getilgt bis auf Restschuld von ca 20.000 Euro(Zugewinngemeinschaft).

Zugewinnausgleich ging beidseitig gleich null aus, da nur mein Partner im Grundbuch stand.

Meine Frage: Welche Möglichkeiten habe ich, mein Erspartes und mein Bausparer, das in voller Höhe ins Haus investiert wurden, sowie anteilig getilgte Raten der Kredite evtl. zurück zu bekommen (zumindest zum Teil).

Scheidung im Jahr 2006 abgeschlossen, er besitzt heute Alles, ich bin ausgezogen mit 0 Euro.

Danke im Voraus

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Sehr geehrte Ratsuchende,

da Ihr Mann als Eigentümer des Haus-Grundstückes im Grundbuch eingetragen ist, ist es sein Haus. Er ist Eigentümer. Dies wäre er im übrigen auch, wenn er das Haus-Grundstück während der Ehezeit erworben hätte.

Hier geht es um die Frage eines Zugewinnausgleiches, wobei die Annahme, ein Zugwinnausgleich bestehe nicht, weil Ihr Mann im Grundbuch stehe, nicht richtig ist.

Zugewinn ist der Betrag, um den das Endvermögen das Anfangsvermögen übersteigt, also der im Vermögen eines Ehegatten verbliebene Überschuss, der während der Ehe von ihm erworben wurde. Das Anfangsvermögen Ihres Mannes dürfte sich - weitere genauere Prüfung ist selbstverständlich erforderlich - durch den Hauskauf nicht wesentlich geändert haben. Es dürfte sich lediglich um einen Vermögenstausch handeln. Wenn das Haus damals im wesentlichen fremdfinanziert worden ist, worauf hier Hinweis auf Abzahlung der Kredite in der ca. 20 jährigen Ehezeit und die nunmehr nur noch relativ geringe Restschuld hindeuten - was aber ebenfalls der genaueren weiteren Prüfung bedarf - und weiteres wesentliche Vermögen am Anfang nicht vorhanden war, so wäre das Anfangsvermögen gering oder sogar Null. Hingegen hätte ihr Mann als Endvermögenden den Wert des nunmehr fast schuldenfreien Hauses. Soweit Sie während der Ehe keinen Vermögenszuwachs erreicht haben sollten, hätten Sie Anspruch auf die Hälfte des Zuwaches des Vermögens Ihres Mannes, das dann im wesentlichen aus dem Haus besteht.
Der Zugewinnausgleich ist dann eine auf Geld gerichtete Forderung.

Ich möchte dringend dazu raten, hier weitere anwaltliche Hilfe in Anspruch zunehmen, um eine exakte Berechnung eines etwaigen Zugewinns durchführen zu lassen und ggf. die Frage zu klären, ob und welche bisherigen Vereinbarungen/Einigungen zum Zugewinnausgleich bereits getroffen wurden.

Ich hoffe, Ihnen mit diesem Überblick geholfen zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Ernst G .Mohr
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