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erweitertes Führunsgzeugnis Rferendariat/Lehramt

09.09.2017 15:21 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


16:07

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich studiere in Baden-Württemberg auf Lehramt und wurde im Juni 2017 zu 10 Tagessätzen zu je 30€ wegen Beleidigung von Polizeibeamten verurteilt.
Ich möchte im Januar 2019 mein Referendariat (in Baden-Württemberg) beginnen, womit eine vorläufige Verbeamtung verbunden wäre. Ich muss dafür ein erweitertes Führungszeignis vorlegen.
Ab Sommer/Herbst 2020 würde ich mich um eine Stelle als Lehrerin bewerben, womit eventuelle eine nicht mehr vorläufige Verbeamtung verbunden wäre.
Ist es erstens möglich mich für das Referendariat und/oder die spätere Einstellung bzw. Verbeamtung wegen des Eintrags abzulehnen bzw. wann wäre der Eintrag verjährt?

Mit freundlichen Grüßen

09.09.2017 | 15:47

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

da es Ihre erste Strafe ist und diese unter 90 Tagessätzen ist, besteht kein Eintrag im Führungszeugnis und Sie gelten als nicht vorbestraft. Insofern werden Sie dort keine Probleme bekommen.
Aus dem Register der Staatsanwaltschaft wird der Eintrag nach fünf Jahren gelöscht.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 09.09.2017 | 15:56

Danke für Ihre Antwort,

im erweiterten Führungszeugnis stehen meines Wissens aber auch Delikte, die mir weniger als 90 Tagessätzen geahndet werden. Ich habe von einem Fall gelesen, in dem ein Bewerber eine Stelle als Lehrer nicht bekommen hat, weil er zu 30 Tagessätzen verurteilt wurde.
Für die Arbeit mit Jugendlichen und Kindern muss das erweiterte Führunsgzeugnis vorgelegt werden.

Mit freundlichen Grüßen.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 09.09.2017 | 16:07

Sehr geehrte Fragestellerin,

die Straftat steht im erweiterten Führungszeugnis zwar drin, allerdings würde es nur dann zu Problemen führen, wenn die Tat einschlägig wäre. Bei einer Beleidigung ist dies noch nicht so schwerwiegend, als es gegen eine Einstellung als Lehrerin sprechen könnte. Anders wäre der Fall bei einer Körperverletzung und speziell bei Straftaten mit Jugendbezug. Eine automatische Ablehung wird es daher nicht geben und die Chancen stehen sehr gut, dass die Einstellung nicht aufgrund der Verurteilung abgelehnt wird.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich unsere Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

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