Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

erneute Mieterhöhung unter Berücksichtigung der Kappungsgrenze

12.05.2021 09:36 |
Preis: 52,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


10:38

Guten Tag,
ich bitte um Ihre rechtliche Einschätzung zu folgender Sachlage:

Zum 01.01.2020 wurde die Kaltmiete erstmalig nach Vertragsabschluss (01.07.2014) um 11,4 % von 5,75 EUR/m² (440,00 EUR) vom damaligen Eigentümer auf 6,41 EUR/m² (490,00 EUR) erhöht. Es gibt keinen Mietspiegel in der Gemeinde, keine Mietpreisbremse und die Kappungsgrenze liegt bei 20 %. Die Vergleichsmieten innerhalb des Hauses liegen zwischen 6,14 EUR und 9,06 EUR. Mittlerweile fand ein Eigentümerwechsel statt. Die Miete dieser Wohnung soll schnellstmöglich erhöht werden. Kein nun eine Erhöhung von 8,6 % zum 01.09.2021 erfolgen? Es würde mit drei Vergleichswohnungen mit höherem m²-Preis begründet werden.

12.05.2021 | 10:07

Antwort

von


(2285)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrte Ratsuchende,


hier greift § 558 BGB, wonach der (neue) Vermieter die Zustimmung zu einer Erhöhung der Miete verlangen kann, wenn die Miete in dem Zeitpunkt, zu dem die Erhöhung eintreten soll, seit 15 Monaten unverändert ist. Dabei kann das Mieterhöhungsverlangen frühestens ein Jahr nach der letzten Mieterhöhung geltend gemacht werden.


Und diese Punkte sind nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung erfüllt, da seit dem 01.01.2020 ben dann zum jetzigen Zeitpunkt mehr als ein Jahr vergangen sind und die bisherige Miete bis zum Zeitpunkt der Erhöhung seit mehr als 15 Mnaten dann auch unverändert wäre.


Daher wäre ein Erhöhungsverlangen zumindest bezüglich Kappungsgrenze und Zeitpunkt wirksam.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


Rückfrage vom Fragesteller 12.05.2021 | 10:13

Sehr geehrter Herr Bohle,

vielen Dank für die Beantwortung der Frage. Ist es korrekt, dass die Erhöhung von der ursprünglichen Miete um 8,6 % erhöht wird oder kann die Erhöhung ausgehend von der derzeitigen Miete erfolgen?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 12.05.2021 | 10:38

Sehr geehrte Ratsuchende,


mit 8,6% liegen Sie richtig, da Sie ja die Kappungsgrenze beachten müssen und die darf noch nicht mehr als 20% betragen, d.h. Sie haben (natürlich neben der ordnungsgemäßen Begründung) a) die Kappungsgrenze (hier 20% innerhalb drei Jahre), b) die Jahresfrist bezüglich der Erhöhungsschreiben und c) die 15 Monatsfrist bezüglich des Erhöhungsbeginns zu beachten.


Und hier werden Sie die 20% Grenze dann noch zu beachten haben, können also nur um 8,6 % erhöhen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

ANTWORT VON

(2285)

Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Familienrecht, Zivilrecht, Baurecht, Miet und Pachtrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 89436 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ich fühle mich sehr gut beraten. Schnell, freundlich, kompetent . ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr gute Anwältin habe schon ein Anwalt der sehr gut auch sehr schnell ist. Es ist schlimm wie sehr die Eltern und nicht die Kinder in Vordergrund stehen. Will hoffen obwohl ich nicht der Vater das Kind zurück bekommen kann.der ... ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Vielen Dank ...
FRAGESTELLER