Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
484.892
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

erneute Kündigung Mietwohnung


| 31.10.2016 16:33 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe eine Frage zur Kündigung meiner Mietwohnung.

Kündigungsklausel im Mietvertrag:
"Im Falle seines Auszugs wird das Mietverhältnis gelöst. Als Kündigungsfrist wird eine Zeit von 3 Monaten vereinbart. Jeder Teil kann jederzeit zum Ersten eines Monats zum Ersten des nächsten Kalendermonats kündigen."

Meine Situation:
Am 14.10.16 habe ich eine schriftliche Kündigung zum 31.01.17 persönlich bei meinen Vermietern abgegeben. Leider habe ich übersehen, dass eine frühere Kündigung möglich gewesen wäre. Da ich bereits Mitte November ausziehe, würde ich gerne die frühere Kündigungsfrist aus meinem Mietvertrag in Anspruch nehmen und zum 01.12.16 kündigen.

Meine Frage:
Ist es möglich eine neue Kündigung zum 01.12.16 abzugeben, so dass diese rechtswirksam ist und die erste Kündigung (zum 31.01.17) aufgelöst wird?
Wie muss ich vorgehen, um zum 01.12.16 aus dem Mietvertrag austreten zu können?

Mit freundichen Grüßen
S.
Sehr geehrte Ratsuchende,


ein Auszug zum 01.12.2016 wird nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung nur mittels Aufhebungsvertrag wirksam möglich sein.

Die Kündigungsfristen im Vertrag sind schon sehr widersprüchlich (einmal drei Monate, dann Auszug, dann zum 1. des nächsten Monats), so dass die Wirksamkeit dieser Klausel ernsthaft in Frage zu stellen ist, so dass dann die gesetzliche Kündigungsfrist verbleibt. Mit dieser gesetzlichen Kündigungsfrist ist aber der Termin zum, 01.12. nicht zu halten.

Sollte widererwartend die Klausel wirksam sein, müsste Morgen am 01.11. die Kündigung dann zum 01.12. dem Vermieter zugegangen sein. Den Nachweis müssten Sie im Streitfall erbringen können.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg
Bewertung des Fragestellers 02.11.2016 | 13:59


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?