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erhebliche Lohnkürzung geplant


| 13.03.2006 15:36 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht







++++ 13.03.06


Schilderung des Prozesses der zu einer erheblichen, geplanten Lohnkürzung führt



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bitte Sie darum mich rasch arbeitsrechtlich zu beraten.
Nach einer Weiterbildung zur Sozialwirtin(FH) im Februar 2003, die ich mit Notendurchschnitt 1,2 abgeschlossen habe, erhielt ich in der „Sozialbranche“ mit 51 Jahren keine Anstellung mehr.
Die Firma AA GmbH, bei der ich das Verwaltungspraktikum absolvieren konnte, bot mir schon während des Praktikums an, die Stelle der damals ausscheidenden Sekretärin zu übernehmen.
Diese Stelle nahm ich dann am 1. Mai 2003 an und war dort bis zum 31. Juli 2005 beschäftigt. (siehe Arbeitsvertrag)
Bei der Firma AA GmbH handelt es sich arbeitsrechtlich um eine Gesellschafterfirma aus der dann die Firma BB GmbH & Co.KG gegründet wurde.
Diese beiden Firmen „teilten“ sich das Verwaltungspersonal bestehend aus einer ausgebildeten Bürokauffrau, einer Teamassistentin der Akquisition, ausgebildete Reisebürokauffrau bzw. Touristikfachwirtin, einer Sekretärin, ausgebildet an der IHK und mir als Verwaltungskraft und Sekretärin, ausgebildete Heilpädagogin, Sozialwirtin FH.

Aufgrund von wirtschaftlichen Überlegungen/schlechte Auftragslage (die auch schon zum Lohnaufschub des Personals geführt hatten, siehe Schuldanerkenntnis), wurden die arbeitstechnischen Strukturen der beiden Firmen streng getrennt und das Verwaltungspersonal 2: 2 aufgeteilt.
Arbeitsrechtlich ist evtl. noch von Bedeutung, dass die Firmen bis August 2005 als „Selbstverwaltung“ agierten und im Plenum alle Mitarbeiter mitbestimmten.

In meinem Fall bedeutete dies, dass ich zu den gleichen Bedingungen wie im Arbeitsvertrag der AA GmbH beschriebenen Konditionen, jedoch ohne neuen Vertrag;
zur Firma BB GmbH & Co. KG gewechselt habe.

In den beiden Firmen arbeiten Gesellschafter und Angestellte.
Die Gesellschafter haben sich seit ca. 2 Jahren weniger Lohn(20 %) auszahlen können.
Die Angestellten haben sich damit einverstanden erklärt, vorläufig weniger Lohn zu erhalten.

Leider haben sich die wirtschaftlichen Verhältnisse nicht gebessert.
Ganz im Gegenteil, wahrscheinlich muss in einigen Wochen Insolvenz angemeldet werden!!


Trotzdem wurde nun beschlossen, da der „Gehaltstopf“ nicht vergrößert werden kann, den Lohn der 4 Verwaltungs-Angestellten zu kürzen und zwar sehr erheblich, bei mir um € 335,-, dann € 313,-, € 309,- und bei einer anderen Kollegin € 414,- immer Brutto. (Unterschiede ergeben sich aus Alter und Betriebszugehörigkeit) bzw. neues Gehaltsmodell.

Da versucht wird uns den Gehaltsabfall zu “versüßen“, wurde auch beschlossen uns die ausstehenden Gehälter in 24 Monatsraten auszubezahlen, so dass der große Crash erst in 2 Jahren auffällt.


Derzeit werden von der Juristin der BB Firma für alle Verwaltungsdamen Änderungskündigungen vorbereitet.

Wie sollen wir uns verhalten?
Welche Schritte müssen von uns unternommen werden, wenn wir die Änderungskündigung ablehnen?
Bringt Solidarität etwas, denn eine von uns hat in einer Personalversammlung aus Angst um den Verlust des Arbeitsplatzes diesem Ansinnen zugestimmt?
Die anderen 3 Verwaltungsangestellten nicht.
Welche Chancen haben wir?

*****
Danke.

Mit freundlichem Gruß



*****

ARBEITSVERTRAG

zwischen der
*****, vertreten durch *****
und
*****
wird folgendes vereinbart:


§ 1 Beginn des Arbeitsverhältnisse / Kündigungsfristen
Das Arbeitsverhältnis beginnt am 01.06.2003.
Es gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen.
Die Probezeit beträgt 6 Monate mit einer 2-wöchigen Kündigungsfrist zum Monatsende.

§ 2 Tätigkeit
***** wird für den Bereich Verwaltung eingestellt. Die Aufgaben und Tätigkeiten werden gesondert schriftlich festgehalten.

§ 3 Arbeitszeit
Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt 40 Stunden.
§ 4 Vergütung
Das monatliche Gehalt beträgt ***** Euro. Die Vergütung ist zum Letzten des Monats fällig.

§ 5 Arbeitsverhinderung und Gehaltsfortzahlung im Krankheitsfall
Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen.
§ 6 Urlaub
***** hat einen Jahresurlaubsanspruch von 30 Arbeitstagen.

§ 7 Nebenbeschäftigung
Während der Dauer des Arbeitsverhältnisses ist jede entgeltliche oder das Arbeitsverhältnis beeinträchtigende Nebenbeschäftigung nur mit Zustimmung des Arbeitgebers zulässig.

§ 8 Geheimhaltungspflicht
***** verpflichtet sich zur Geheimhaltung von Know-how und Interna entsprechend der als Anlage beigefügten Geheimhaltungserklärung.
§ 9 Änderungen des Wohnsitzes
***** hat der ***** eine Änderung ihres Wohnsitzes unverzüglich anzuzeigen.

§ 10 Nebenabreden / Vertragsänderungen
Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.
Die interne Organisation und insbesondere die Aufgabenverteilung wird in den Beschlüssen des Plenums und der Arbeitsgruppen geregelt.
Darüber hinaus sind keine mündlichen Nebenabreden getroffen.

§ 11 Teilnichtigkeit
Sind einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam, so berührt dieses nicht die Wirksamkeit der übrigen Regelungen des Vertrages.

§12 Vertragsaushändigung
Die Vertragsparteien bekennen, eine schriftliche Ausfertigung dieses Vertrags erhalten zu haben.

*****

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Thomas J. Lauer
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