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erbannahme oder ausschlagung

| 28.09.2009 17:51 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


sehr geehrte damen und herren,
wenn ich bei gericht einen erbschein als sorgeberechtigter meiner kinder nach dem tot der geschiedenen ehefrau beantrage und erhalte, habe meine kinder damit schon das erbe angetreten?
oder ist eine ausschlagung des erbes noch möglich?
hinweis zum hintergrund: es handelt sich um ein haus welche zur ersten hälfte meinen kindern zusteht und zur zweiten hälfte dem stiefvater. das haus ist überschuldet.

mfg. treskenwemser

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworten möchte:

Der gesetzliche Erbfall ist bereits durch den Tod der Mutter eingetreten: Die Kinder sind also bereits Erben, ohne dass es dafür eines Erbscheins bedürfte. Dieser dient nur zum Nachweis der Erbschaft.

Mit der Beantragung des Erbscheins bestätigen Sie daher (für Ihre Kinder), dass das Erbe angenommen wird.

Eine Ausschlagung ist dann nicht mehr möglich.

Wenn der Nachlaß also überschuldet ist, was Sie durch eine Gegenüberstellung von Aktiva und Passiva feststellen können, empfiehlt es sich, das Erbe auszuschlagen und keinen Erbschein zu beantragen.

Bitte beachten Sie aber, daß die Ausschlagung nur innerhalb einer Frist von 6 Wochen nach Kenntnis des Todes bzw. Erbfalles möglich ist.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben und stehe Ihnen für Rückfragen und die weitere Vertretung selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Bei Bedarf kontaktieren Sie mich bitte unter <info@rechtsanwalt-schwartmann.de> oder telefonisch unter 0221-3559205.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 28.09.2009 | 18:06

sehr geehrter herr schwartmann,

um festzustellen wie hoch die schuld auf dem haus ist wurde von der bank, um eine auskunft zu erteilen, ein erbschein verlangt.
dieser wurde vom kindesvater beim amtsgericht beantragt und wurde erhalten. niemand klärte ihn jedoch auf welche folgen dieses hatte (erbantritt??)
gibt es jetzt trotzdem noch eine möglichkeit das erbe auszuschlagen (mangelnde auskunftspflicht der bank, des amtsgerichts )?

mfg.trekenwemser

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.09.2009 | 18:25

Der Kindesvater sollte versuchen, die Annahme der Erbschaft und ggf. die Versäumung der Ausschlagungsfrist anzufechten, mit dem Argument, dass er sich über den Nachlass geirrt hat.

Ob er damit Erfolg haben wird, lässt sich ohne genaue Kenntnis des Sachverhaltes allerdings nicht abschätzen - einen Versuch ist es allemal wert.

Mit freundlichen Grüßen
A. Schwartmann

Bewertung des Fragestellers 28.09.2009 | 18:34

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Stellungnahme vom Anwalt:
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