Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

entgeltfortzahlung in der Schwangerschaft bei Beschäftigungsverbot


16.10.2006 21:53 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Guten Tag,
ich arbeite seit dem 1.5.06 bei einem privaten Pflegedienst als Krankenschwester(ambulant).
das Grundgehalt beträgt 1800€ brutto(30Std/Wo),netto €1198. von Mai bis zum Monat August leistete ich regelmäßig Sonn- Feiertags- und Nachtarbeit(handy-Rufbereischaft über Nacht),auch,um mein Gehalt aufzubessern,dadurch hatte ich ein durchscnittl.Netto-einkommen von € 1340.
anfang August wurde festgestellt,daß ich schwanger bin.Dieses teilte ich meiner Arbeitgeberin Ende August mit.Sie erteilte mir daraufhin mündlich,dann auch schriftlich ein Beschäftigungsverbot aufgrund der vielen Einschränkungen durch das MuSchu gesetz.Es sein einfacher für sie,wenn sie jemand Neues beschäftigen könne,sie bekäme das Geld von ihrer Versicherung erstattet.ich bekäme selbstvertändl.mein volles Gehalt.
nun kam vor wenigen Tagen von ihr die Gehaltsabrechnung für Monat September.
auf der Abrechnung ist nur das Grundgehalt aufgeführt,also ein erheblich geringeres Netto als die Monate vorher verdient.
Frage an Sie:
ist das wirklich in Ordnung? ist sie nicht verpflichtet,das durchschnittl. Netto-Gehalt der letzten 3 Monate zu zahlen?
ich habe das von mehreren Seiten gehört, möchte aber gern 100pro. sicher sein!
Herzlichen Dank
Gruß
F.Heklau

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Ratsuchende,

Ihre Frage lässt sich einfach und schnell beantworten: Sie haben Recht!

Nach § 11 Mutterschutzgesetz muß der betroffenen Arbeitnehmerin mindestens der Durchschnittsverdienst der letzten dreizehn Wochen oder der letzten drei Monate vor Beginn des Monats, in dem die Schwangerschaft eingetreten ist, gewährt werden.

Sollte weiterer Klärungsbedarf bestehen, nutzen Sie bitte die Nachfragefunktion.

Mit freundlichem Gruß


Wundke
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 23.11.2006 | 14:21

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!
es ist tatsächlich weiterer Klärungsbedarf vorhanden!
meine Arbeitgeberin war jetzt bereit,die zuschläge auf Nacht-und Feiertagsarbeit zu zahlen.allerdings brutto-sodaß ich darauf Steuern und sozialabgaben zahlen muß.dadurch verringert sich das Netto um ca. €70.
dazu erhielt ich ein schreiben zur Kenntnisnahme ihres Steuerberaters(NICHT ANWALT!),ich zitiere kurz:

`´beiliegend erhalten Sie die ermittlung des durchschnittslohnes von Fr.H.
da es sich nach unserer kenntnis nicht um eine Nettolohnvereinbarung mit Fr.H.handelt,ermittelt sich das durchschnittsgehalt nach dem Bruttoentgelt.Zuschläge für Nacht-und Sonntagsarbeit dürfen nur steuerfrei ausgezahlt werden,wenn diese TATSÄCHLICH geleistet wurden.
dies dürfte beim Beschäftigungsverbot nicht erfolgt sein.die Zuschläge sind daher voll steuer-u.sozialversicherungspflichtig.`´
Frage: ist das wirklich richtig in meinem Fall?im MuSchu gesetz ist immer vom durchschn.NETTO die Rede!
Für eine baldige Klärung des Sachverhaltes wäre ich Ihnen sehr dankbar!
Herzl. Gruß
F.H.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.11.2006 | 14:26

Leider handelt es sich bei Ihrer Nachfrage um einen völlig neuen Sachverhalt, der von dem ursprünglich von Ihnen gewählten Einsatz leider nicht mehr abgedeckt ist. Vielmehr müssten Sie eine neue Frage einstellen. Ich bedauere, Ihnen insoweit nicht behilflich sein zu können.

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER