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einspruch gegen strafbefehl zurücknehmen


20.09.2006 15:11 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



grüss gott,
ich habe folgendes problem wo ich nicht weiter weiss.

ich hatte ende juli einen strafbefehl erhalten,wegen verstoß gegen BTMG. ich solle 2.100,- euro zahlen.(70tagessätze a 30euro)
da ich ab 1.august nun arbeitslos geworden bin also einen tag später praktisch, und daher nur noch 345,-euro im monat(hartz 4) zur verfügung hab, statt vorher noch ca. 1200euro, habe ich gegen die höhe des strafbefehls einspruch eingelegt.(nur gegen die höhe).
da ich dachte, das man die höhe vielleicht aufgrund meiner derzeitigen bedürftigkeit,etwas runtersetzen könnte.

nun habe ich doch eine ladung zur hauptverhandlung bekommen. Daher meine fragen:

1. ich hab dem Gericht zugesichert dass alle punkte die gegen mich ermittelt wurden zutreffend sind, dass ich nur mit der höhe nicht einverstanden bin, wegen meiner plötzlichen arbeitslosigkeit, was die staatsanwaltschaft ja nicht wusste. kann es für mich nun bei der hauptverhandlung eventuell noch teurer kommen???? bzw. muss ich mit einer bewährungstrafe rechnen um dann vorbestraft zu sein ???

2. wenn ja, kann ich den einspruch eventuell noch zurückziehen?? um so einer verhandlung zu entgehen?????? ich weiss dass man auch in raten zahlen kann. wäre immer noch besser , als vorbestraft zu sein oder mehr zu zahlen.

bitte helfen sie mir, ich weiss nicht was ich jetzt tun soll. entweder die verhandlung abwarten oder den einspruch zurückziehen , fals das denn geht ..

Vielen dank schon mal

und freundliche Grüsse

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Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund des Einspruchs kommt es regelmäßig zu einer Hauptverhandlung, es sei denn, Sie würden den Einspruch zurück nehmen. Dann wäre allerdings der Strafbefehl rechtskräftig und Sie könnten nur bei der Staatsanwaltschaft wegen einer Ratenzahlung nachfragen.
Besser dürfte es sein, den Einspruch auf das Strafmaß zu beschränken, um dann in der Hauptverhandlung eine Reduzierung der Tagessatzhöhe zu erreichen.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 20.09.2006 | 16:05

grüss gott nochmal ,

ich hatte ja den einspruch auf das strafmaß beschränkt, da ich ja nun arbeitslos bin und viel weniger einkommen habe.
wollte wissen, ob es sich lohnt diese verhandlung anzutreten, oder ob mich dort dann eventuell eine höhere geldstrafe oder sogar eine bewährungsstrafe erwarten könnte ????

vielen dank ..

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.09.2006 | 17:00

Sehr geehrter Fragesteller,

die Verböserung ist zwar grundsätzlich möglich, allerdings - zumindest ohne einen entsprechenden vorherigen Hinweis des Richters - selten. Erhalten Sie in der Hauptverhandlung einen entsprechenden Hinweis des Richters, können Sie auch in der Hauptverhandlung - bis zur Urteilsverkündung - immer noch den Einspruch zurück nehmen.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt

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