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eine Aufenthaltserlaubnis, und welche, auf Grund einer Einbürgerungszusicherung?

| 19.02.2009 14:33 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


21:40

Aufenthalt in Deutschland seit 2001. Zurzeit auf Grund einer Aufenthaltserlaubnis nach §18 AufenthG als Arbeitnehmer und im Besitz einer Einbürgerungszusicherung. Die Abtrennung von der russischen Staatsangehörigkeit läuft noch und dauert ca. 1 Jahr.

Kann man eine Aufenthaltserlaubnis (und welche käme in Frage) auf Grund einer Einbürgerungszusicherung bekommen?

19.02.2009 | 15:28

Antwort

von


(173)
Rathausplatz 1
76829 Landau
Tel: 06341 - 91 777 7
Web: http://www.seither.info
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich auf der Grundlage Ihrer Schilderungen wie folgt beantworten kann.

1.
Eine Einbürgerung geschieht auf der Grundlage des Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG) und setzt grundsätzlich auch voraus, dass Sie bereits ein (in aller Regel unbefristetes) Aufenthaltsrecht in Deutschland haben. Das Staatsangehörigkeitsgesetz kann Ihnen daher keinen Aufenthaltstitel gewähren, sondern setzt einen solchen gerade voraus. Alleine aufgrund der positiven Zusage des Ausländeramts können SIe daher meines Erachtens keine neue Aufenthaltserlaubnis erhalten.

2.
Allerdings steht Ihnen möglicherweise gemäß dem Aufenthaltsgesetz aufgrund Ihres langjährigen Aufenthalts in Deutschland das Recht zu, eine Niederlassungserlaubnis oder eine Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EG zu beantragen. Die Voraussetzungen hierfür sind in § 9 bzw. § 9a AufenthG geregelt. Ausreichend ist in der Regel ein fünfjähriger Aufenthalt in Deutschland (Studienzeiten werden zur Hälfte angerechnet). Ob die verschiedenen Voraussetzungen bei Ihnen vorliegen, kann aus der Ferne nicht beurteilt werden. Ich empfehle Ihnen die Lektrüre der obigen §§. Dort werden Sie die wesentlichen Voraussetzungen für einen solchen unbefristeten AUfenthaltstitel in Erfahrung bringen können.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrem Antrag.


Rechtsanwalt Maximilian A. Müller
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Rückfrage vom Fragesteller 19.02.2009 | 17:29

Ich könnte meine Aufenthaltserlaubnis weiterhin wegen Arbeitsbeschäftigung verlängern und sobald ich die Trennung von der russischen Staatsangehörigkeit abgeschlossen habe, erhalte ich den deutschen Ausweis.

Da es aber fast ein Jahr dauern wird und ich wegen Finanzkrise, um mein Arbeitsplatz bedenken habe, überlege ich, ob eine andere Möglichkeit besteht, dies zu verlängern. In der Einbürgerungsfase muss es doch irgendwie geregelt sein, um solche Fälle abzuschliessen. Was denken Sie darüber?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 19.02.2009 | 21:40

Sehr geehrter Fragesteller,

das Staatsangehörigkeitsgesetzt geht davon aus, dass eine Einbürgerung in aller Regel nur dann vorgenommen wird, wenn bereits eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis besteht. In § 10 StAG ist geregelt, dass ein Ausländer einzubürgern ist wenn er neben anderen Voraussetzungen auch über ein UNBEFRISTETES Aufenthaltsrecht verfügt. Ein Verlust des Aufenthaltsrecht droht dann nicht, so dass sich nach der gesetztlich Grundaussage die von Ihnen angesproche Problematik nicht stellt.

Aus welchen Gründen bei Ihnen von diesem Erfordernis abgesehen wurde, kann aus der Ferne nicht beurteilt werden.

Jedoch möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass Sie möglicherweise eine Niederlassungserlaubnis bzw. eine Erlaubnis zum Daueraufthalt-EG beantragen können. Diese Aufenthaltstitel sind unabhängig von Ihrer aktuellen Arbeit, so dass der Verlust Ihrer Arbeit keinen Einfluss auf Ihren Aufenthaltstatus hätte.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Abend.

Bewertung des Fragestellers 21.02.2009 | 11:15

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(173)

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