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ein Mitarbeiter von uns hat Insolvenzgeld beantragt

| 17.11.2016 13:39 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


16:05
....... was können wir tun?
1. wir sind nicht insolvent
2. der Mitarbeiter hat bis heute noch nicht schriftlich gekündigt
3. haben wir ihm nun einen Aufhebungsvertrag per 30.11.2016 zugeschickt
4. kann ich ihm fristlos kündigen aufgrund der oben genannten Aktion?
wenn ja, gibt es Gründe die anführen kann, muss?

zum HIntergrund
wir sind mit unserer Firma umgezogen und der Mitarbeiter hat erstmal zugesagt, und nun will er nicht mehr?

das Problem: er hat beim Arbeitsgericht einen Termin mit uns vereinbart, weil ( SCheidung) diverse Unterlagen fehlen, dies habe ich dem Arbeitsgericht ebenso wie dem Mitarbeiter nun zugeschickt, ebenso der Vorschlag samt Aufhebungsvertrag .

was können wir noch tun um diesen Mitarbeiter schnell loszuwerden?
17.11.2016 | 14:42

Antwort

von


(1778)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ich habe es jetzt so verstanden, dass Sie dem Arbeitnehmer ordentlich gekündigt haben und dieser aber vor dem Arbeitegericht dagegen klagt und Sie ihm jetzt einen Aufhebungsvertrag anboten.

Sollte der Arbeitnehmer allerdings nunmehr einen Insolvenzantrag gestellt haben, der sich dann logischerweise auch auf die Außenwelt auswirken kann und entsprechend die Vertragspartner verunsichern könnte, dann reicht so etwas für eine außerordentliche und fristlose Kündigung. Diese sollten Sie ihm per Einwurfeinschreiben zustellen unter Nennung dieses Grundes und das die Befürchtung besteht, dass er weiteren Schaden der Firma vorsätzlich antut.
Teilen Sie dies dann bitte auch dem Gericht mit, da ein solches Verhalten die Prozesschancen für Sie deutlich erhöht.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 17.11.2016 | 15:06

nein wir haben nicht gekündigt!!!
er hat einen Antrag auf Insolvenzgeld gestellt bei der Arbeitsagentur, hat dies zur Folge dass er eine Insolvenz gleichzeitig beantragt hat? und erhat uns schon von vor 3 Wochen Papiere zukommen lassen wegen Arbeitslosengeld....

er klagt mit dem Arbeitsgerichtsgericht wegen den Unterlagen und 1 netto Gehalt, deshalb der Aufhebungsvertrag von uns per 30.11.2016.
nun werde ich eine fristlose schreiben wie von Ihnen genannt, ich würde die Aussage " Schädigung der Firma Verunsicherung gegenüber der Außenwelt etwas konkreter nennen geht das?"
er verhält sich nicht korrekt, wie drücke ich das sachlich aus?
kann ich beim Arbeitsamt auch melden FALSCHAUSSAGE??
danke für Ihre schnelle Hilfe

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.11.2016 | 16:05

Sehr geehrter Fragesteller,

in diesem Fall hat er dennoch eine staatliche Stelle die Vermögenslosigkeit Ihrer Firma angezeigt, sodass ein solches Verhalten bereits rufschädigend sein kann. Der Insolvenzantrag ist dadurch allerdings nicht gestellt, würde aber ggf. Ein strafrechtliches Verfahren gegen Sie zur Folge haben wegen möglicher Insolvenzverschleppung.

Die Kündigung sollte beinhalten, dass durch sein Verhalten die Möglichkeit eines Strafverfahrens gegen die Geschäftsleitung und eine negative Aussenwirkung gegenüber Geschäftspartnern erzeugt werden könnte und das weitere Verhalten in der Zukunft unberechenbar für die Firma ist und dadurch nicht zumutbar.

Eine Stellungnahme sollte auch zum Arbeitsamt erfolgen, dass keineswegs eine Insolvenz bevorsteht, um weitere Verfahren zu vermeiden.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich meine Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Ergänzung vom Anwalt 17.11.2016 | 18:29

Sehr geehrter Fragesteller,

die Kündigung sollte auch noch "hilfsweise fristgerecht" erfolgen.


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Bewertung des Fragestellers 23.11.2016 | 15:18

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