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eigenheimzulage zurückzahlen nach der scheidunng?

| 14.01.2011 09:34 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Sehr geehrte Damen und Herren,

seit 1992 war ich verheiratet.
2005, habe ich mit meiner Frau zusammen ein Haus gebaut.

Beide Ehepartner stehen zu gleichen Teilen 50/50 im Grundbuch und sind auch zu 50/50 Gesammtschuldner gegenüber des Bankkedites und des Kredites zur Vorfinanzierung der Eigenheimzulage.

Die Eigenheimzulage wurde 2005 beantragt und genehmigt.

Die Beziehung war nicht aufrechtzuerhalten und Ende 2008 ist meine Frau ausgezogen.

Ich bewohne und nutze das Haus seitdem mit meinem Sohn.

18.01.2009 wurden wir geschieden.
Am 16.12.2010 hebe ich eine andere Frau geheiratet. Wir haben einen gem.Sohn der am 13.08.2010 geb. und Stief Tochter die aus erster Ehe stam, zu 5t bewohnen wir das Haus seit 1.05.2010

Eine Regelung bezüglich des gemeinsammen Hauses gibt es bis zum heutigen Tag nicht.

Alle anfallenden Ausgaben / Belastungen für Kredite bezahle ich seit dem, zuzüglich Kindesunterhalt.
Am 15.11.2010 habe ich alle Bank verpflichtungen auf mich genommen und eine Umschuldung bei meinem Hausbank gemacht.

Für das Jahr 2008-2010 habe ich noch keine
Steuererklärung gemacht

Meine Frage:

Muß ich aleine für diese Rückzahlung der Eigenheimzulage aufkommen ?

Da es bis zum heutigen Tag keine Regelung für das nach wie vor gemeinsamme Haus gibt und beide Seiten zu 50 % Eigentümer im Grundbuch, muß meine Ex-Frau für die Hälfte der Schulden, für die nicht gerechtfertigte Beziehung von Eigenheimzulage aufkommen, da der Antrag auf Eigenheimzulage 2005 gemeinsamm einrereicht wurde ?

Handelt es sich hier um gemeinsamme Schulden vor der Scheidung, die gemeinsamm zurückgezahlt werden müßen ?

Meine Ex Frau sagt, dass interresiert Sie nicht! Sie hat mit dem Haus nichts mehr zu tun seit Ihrem Auszug ? Stimmt das ?

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Ex-Frau irrt, wenn sie meint, sie hätte mit dem Haus gar nichts mehr zu tun:

Für das Jahr der Trennung 2008 stehen beide Ehegatten noch die Förderungen in der Anteilshöhe zu. Für 2008 werden Sie also auch nichts zurückzahlen müssen.

Ab 2009 steht nur noch Ihnen die Eigenheimzulage zu. Allerdings auch nur in Höhe dess Anteils, also zu 50%. Dieses hat seinen Grund darin, dass Sie offenbar nur noch dort wohnen. Der Einzug der neuen Familie ist irrelevant.

Sofern aber 2009 zuviel gezahlt worden ist, muss zwar jeder Ex-Ehegatte seinen Anteil von 50% zurückzahlen.

Hier besteht aber die Besonderheit, dass Ihre Ex-Frau ausgezogen ist. entscheidend ist daher, ob tatsächlich Zahlungen teilweise an Ihre Ex-Frau geflossen sind. Denn dann müsste diese die Rückzahlungen leisten.

Sind Sie hingegen alleinigen Zahlungsempfänger gewesen, müssten Sie auch den Anteil tragen.

Ist der Anteil hingegen wieder in die Hausfinanzierung geflossen - was zu prüfen wäre - sieht es aber schon wieder anders aus. Denn Beide sind noch im Grundbuch eingetragen. Dann hätten nicht Sie allein, sonder auch Beide diese Förderung bekommen. Dann müsste die Ex-Frau den Anteil zurückzahlen.


Hier sollten Sie diese Punkte genaustens prüfen lassen, da durchaus die Möglichkeit naheliegt, dass Ihre Ex-Frau als Grundbucheingetragene den Anteil zahlen muss.




Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 14.01.2011 | 13:24

Vielen Dank, Frau True-Bohle,

aber zurück zu meiner Frage
(Ich bewohne und nutze das Haus seitdem mit meinem Sohn.
18.01.2009 wurden wir geschieden.

Am 16.12.2010 hebe ich eine andere Frau geheiratet. Wir haben einen gem. Sohn der am 13.08.2010 geb. und stief Tochter die aus erster Ehe Stamm, zu 5t bewohnen wir das Haus seit 1.05.2010)
Steht dem Neugeborenen ein Teil der Eigenheimzulage zu? ab wann?


(,,Sofern aber 2009 zuviel gezahlt worden ist, muss zwar jeder Ex-Ehegatte seinen Anteil von 50% zurückzahlen")
ich bin doch in dem Haus geblieben und der gem. Sohn. Muss mein Anteil für das Jahr 2009 auch zurück gezahlt, oder nur 50% von Ex-Frau?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.01.2011 | 13:35

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihr Anteil muss nicht zurückgezahlt werden, sondern nur der Anteil des Ex-Ehegatten. Insoweit hatte ich in der Antwort auch weiter darauf Bezug genommen, dass eine Rückzahlung für Ihren Anteil (50%)nicht in Betracht kommt, da Sie dort weiter wohnen.

Haben Sie bitte Verständniss, dass der erste Teil der Nachfrage nicht mehr die ursprünglichen Fragen betrifft, sondern einen weitergehenden Sachverhalt. Es handelt sich demgemäß nicht mehr um eine Nachfrage.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 15.01.2011 | 12:24

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