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eigene Befriedigung der Bank aus einen offiziellen treuhänderischen Kto e


| 04.01.2006 06:23 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,
wir hatte bei einer Bank 7 Konten, diese waren teilweise f. die Mieteneingänge udn daraus die zu bezahlenden Nebenkoszten und Darlehenskosten an ander Gläubiger.

Diese Bank machte irgendwann die gesamten Konten zu unterschiedliche Zeiten zu (kein online banking mehr möglich)
Grund war das diese Bank ein Sicherheitsbedürfnis hatte.
Wir waren seit über25Jahren Mitglied u.Genosse.
Ich verließ die feste Arbeitsstelle 1992. Bezog noch bis 1997 Übergangsgeld.
Wir hatten ein 6 MFH in Leipzig. Strukturbedingt kam es zu Mietausfällen und einer sehr schleppenden Neuvermietung.
Die(5) Kredite wurden von dem im verbund angschlossenen hypot.Bank in HH zur ortsans. VoBa in Han. geleistet.
Die Vo Ba machte zu und stellte uns ultimativ in die Forderung, sofort alles umzuschulden. Es gab eine ausgehandelte Übergangszeit von 6 Monaten, in der ich mehrere bedingungen zu erfüllen hatte. Dieses tat ich meiner Meinung auch.
Trotzdem wurde das Kreditarangement gekündigt, sofort ein Zwangsversteigerungsvermerk in das eigene Haus eingetragen.
Die andere Bank machte dieses beim MFH in Leißzig genauso.
Das eigene haus konnte ich in der Kurzfristigkeit m.hängen und würgen umschulden.
Das MFH ist noch auf der Kippe.
Meine Frage:
Durfte die VoBa die von mir entgegengenommen Mieten einkassieren?
Diese wußte, dass ich damit in der Pflicht zu den Versorgern stand und auch zu der DarlehensHypoBank.

Das eigene Hasu mußte ich über einen teuer erkauften Preis von einem Gutachter, den die VoBa diktierte, bewerten lassen. Grundschuldeintragungen waren nur zum seinerzeitigen KP. Durch die aus eigenen Mitteln finanzierten und aus eigener Hand geleisteten Umbauarbeiten war das Haus um vieles mehr wert.
Der ermittelte Wert war 233.000,- die Forderung der Vo Ba knapp 144.000,-
das Gutachten hatte Fehler zu meinen Gunsten, die das ganze noch aufwerteten. Diese mußte ich selber recherchieren und das GA wurde geändert.
Die Bank hat sich selber daraus befriedigt und mir dadurch eine menge an Unannehmlichkeiten und Kosten erzeugt.
Die Konteneinsicht hatte ich nicht mehr, sonder bekam eine Liste fast ein Jahr später, durch die keiner durchsteigt.
Aus welchem Grunde diese Bank diese Maßnahme einleitete und wieso so eine sture Struktur gelaufen ist verstehe ich nicht.
Welche Möglichkeit habe ich jetzt noch über einen Ombudsmann?
jahrelang hat diese Bank an mir verdient, und dann der Rauswurf über quasi Nacht?

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Sehr geehrter Ratsuchende(r),

hinsichtlich der Mieteinnahmen haben Sie insoweit Recht, als die gezahlten Kosten für die Versorger nicht von der Bank vereinnahmt werden dürfen. Diese sind an die Versorger weiterzuleiten.

Solange aber die Mieteinnahmen nicht ausdrücklich an die Bank HH abgetreten waren, kann die VoBa wegen eigener Forderungen an den Mieteinnahmen die eigenen Rechte geltend machen. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass diese Einnahmen für die Tilgung des Darlehens gedacht waren.

Dass Sie verärgert sind, ist durchaus verständlich. Um den genauen Sachverhalt abklären zu können, sind aber sämtliche Unterlagen zu sichten, was vor Ort durch einen Kollegen geschehen sollte.

Sie können natürlich auch jetzt noch versuchen, die Angelegenheit über den Ombudsmann zu klären. Den für Sie zuständigen Ombudsmann können Sie unter folgender Anschrift erfragen:

Kundenbeschwerdestelle beim
Bundesverband deutscher Banken
Postfach 04 03 07
10062 Berlin
Telefon 030 – 16 63 31 66
Fax: 030 – 16 63 31 69

Dabei ist zu berücksichtigen, dass die betroffenen Banken dem Ombudsverfahren beigetreten sein müssen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 07.01.2006 | 18:31

Es tut mir Leid, wenn ich hier nachsetze.
Die VoBa hatte bei mir wie gesagt 6Konten.
Selbst auf den Guthabenkonten (ca.+2000,-) wurden Kleinbeträge zurückbelastet.
Meine Frage.
Ich hatte ein auf alle Kto Oberlimit. Dieses hatte ich wohl kurz überschritten. ist eben so, bis das andere Geld wieder reinkam.
Aber die Ba hat sogar in den Plus-Konten den Rückzug vollzogen, hatte mir somit bei den Einziehern die obligatorischen Kosten beschert. Durften die das? Wer zahlt mir diese Zusatzkosten, die zusätzlichj noch zu den eigenen Bank Kosten hinzukommen.
Ausserdem ?? verjährung?? das Ganze war Ende 2003 in Anfang 2004. ich brauchte selber bis jetzt diese Zeit, um die bittere Pille zu schlucken. Habe nun alles durchgesehen. Verdammt mehrere Jahrzehnte hatte ich denen alles immer bezahlt auch die hohen kto Gebühren. Wenn man mal alles so durchforstet geht einem das Lächeln verloren.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.01.2006 | 18:51

Die Nachfrage ist schon in Ordnung; dafür ist die Funktion ja extra gegeben.

Mit der Verjährungseinrede werden Sie hier nicht weiterkommen.

Sofern Sie ausführen, dass vom Guthabenkonto Überweisungen nicht getätigt worden ist, ist dieses ohne Einsicht in die Verträge und die ggfs. anzuwendenen AGBs der Bank wirklich nicht nachvollziehbar.

Nur wenn im Rahmen der sogenannten Kontokorrentabrede, die aber vorab vertraglich vereinbart worden sein müsste, die Gesamtkonten im Minus gewesen sind oder durch zulässige Verrechnung dieser erfolgt ist, wäre so etwas zulässig und nachvollziehbar.

Das Ihnen das Lächeln vergangen ist, kann ich nachvollziehen, da ein solch unverständliches Vorgehen der Banken auch bei anderen Mandanten beobachtet werden konnte. Auch dort wurden jahrelang treue Kunden bei der kleinsten Überziehung regelrecht "abgeschossen", was offenbar auch Ihnen nun passiert ist.

Hier sollten Sie alle Verträge und Kontenbewegungen durch einen auf Bankrecht spezialisieren Kollegen vor Ort (die Entfernung ist einfach zu groß), der dann auch die Unterlagen einsehen kann, exakt prüfen lassen.

Die Nennung eines solch örtlich Kollegen kann durch die jeweilige RA-Kammer erfolgen; ansonsten maile ich Ihnen in der nächsten Woche die Anschrift.

Sollte bei dieser Prüfung der Bank ein Fehlverhalten nachgewiesen werden können (was bei Ihrer Schilderung auch hinsichtlich der Versorger sicherlich nicht von der Hand zu weisen ist), muss die Bank auch die Folgekosten tragen.

Ich wünsche Ihnen trotz alledem alles Gute.

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