Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.122
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

ehgattenunterhalt, wiederverheiratung


| 27.01.2005 14:46 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



hallo liebe rechtsberater,
mein lebensgefährte und ich leben seit fast 2jahren fest zusammen. von seiner nochehefrau lebt er aber schon 5 jahre getrennt. er will sich nun endlich scheiden lassen. die ehe bis zur trennung dauerte etwa 22 jahre. er und sie sind den gemeinsamen erwachsenen kindern, die schon lange selbständig sind, nicht unterhaltsverpflichtet. seine frau hat keine trennungsunterhaltsklage gegen ihn geführt. er hat freiwillig einen betrag von 150 monatlich an sie gezahlt. hat sie noch anspruch? in welcher höhe? er hat ein einkommen von ca. 1500 euro netto. sie konnte bis jetzt ihren lebensunterhalt selbst bestreiten. ihr einkommen liegt unter 1000 euro soweit wir wissen. was käme nun auf ihn zu? wir würden gern heiraten. wie wäre da ihr anspruch, hätte sie überhaupt noch welchen? inwieweit würde das meinen geldbeutel betreffen? was wäre, wenn sie zum zeitpunkt der regulären scheidung arbeitslos ist?
ich bedanke mich für die antwort

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Ratsuchende,

Ihren Geldbeutel würde die Unterhaltszahlung direkt nicht betreffen; da aber Ihr zukünftiger Mann Unterhalt zu zahlen hat, betrifft dieses natürlich indirekt auch die Familienkasse.

Einen Anspruch hat die künftige Ex-Frau, wenn sie bedürftig ist. Diese müsste also zunächst ihre Bedürftigkeit darlegen, wobei ich aber davon ausgehen, dass sie das kann, so dass dann folgende Berechnung durchgreifen könnte:

Einkommen Mann 1.500,00 EUR
./. Berufspauschale 75,00 EUR
1.425,00 EUR

Einkommen Frau 1.000,00 EUR
./. Berufspauschale 50,00 EUR
950,00 EUR

Die Differenz beträgt also 475,00 EUR, wovon Unterhalt in Höhe von 3/7, also gerundet 203,57 EUR monatlich zu zahlen wären.

Da aber eine Einigung über 150,00 EUR besteht, rate ich dringend dazu, eine Scheidungsfolgevereinbarung zu treffen, wonach neben den 150,00 EUR keine weiteren Ansprüche gestellt werden. Wir die Ex-Frau aber arbeitslos oder gar zum Sozialfall, wird eine solche Begrenzung nicht durchgreifen, da man nie auf Unterhalt verzichten kann, sofern die Staatskasse dann eintreten muss. Trotzdem rate ich zur Vereinbarung, wenn das Thema aufkommt; ansonsten würde ich "keine schlafenden Hunde wecken" und stillscheigend die 150,00 EUR weiter bezahlen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"danke für die schnelle antwort. "
FRAGESTELLER 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER