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ehe mit unterhaltspflichtigem vater - was kommt auf mich zu?


24.02.2009 01:46 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von



hallo,
ich wende mich zum ersten mal an solch ein forum, um folgende fragen zu stellen:
angenommen, ich habe einen mann geheiratet, der recht hohe unterhaltspflicht für seinen sohn in der schweiz hat.
angenommen, dieser mann wird arbeitslos, bzw. er entscheidet sich, als hausmann ein neugeborenes gemeinsames kind zu erziehen und ich arbeite allein für den familienunterhalt.
muß ich, als die 2. frau,für den unterhalt des kindes aus 1. ehe aufkommen? unter welchen umständen? wie würde ggfs. der unterhalt berechnet werden, wenn die KM aus 1. ehe selbst einen sehr gut bezahlten job in der schweiz hat? und meine "neue" familie in einem land lebt, wo ein völlig anderes lohnniveau herrscht?
welche rechte hat die 2. frau, in ihrer neuen familiensituation nicht für das "ex-leben" des ehemannes belangt zu werden? welche gesetzeslage gilt da? muß der ehemann eine stelle annehmen, oder darf er sich entscheiden, hausmann und vater in seiner neuen familie sein zu wollen? wenn er auch arbeiten würde, inwiefern werden die einkünfte seiner 2. ehefrau in die unterhaltsforderungen in der schweiz eingerechnet? welche familiensituation hat mehr gewicht?

durcheinander?

ich würde mich sehr freuen, wenn sie mir etwas zur entwirrung beitragen könnten.

mfg
24.02.2009 | 06:26

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

Zunächst darf ich davon ausgehen, dass sich das Unterhaltsrecht in dem vorliegendem Fall nach dem Deutschen Recht beurteilt.
Ihr Einkommen kann nicht für den Unterhalt des Kindes Ihres Mannes aus erster Ehe herangezogen werden. Die Höhe des Kindesunterhalts richtet sich nach der so genannten „Düsseldorfer Tabelle“, nach der wiederum das Nettoeinkommen bzw. das unterhaltsrelevante Einkommen des unterhaltspflichtigen Elternteils und das Alter des Kindes maßgeblich sind.

Das Einkommen der Kindsmutter spielt hier keine Rolle, wenn das Kind bei der Mutter lebt, da dies dann ihrer Unterhaltspflicht in Form von Naturalleistung nachkommt.

Bedenken habe ich aber, wenn Ihr Mann keiner Arbeit nachgeht. Wer unterhaltspflichtig ist, insbesondere gegenüber einem Kind, dem obliegt eine erhöhte Erwerbsobliegenheit. Das heißt wenn er keiner Arbeit nachgeht, wird ihm ein bestimmtes Einkommen fiktiv angerechnet und er entsprechend zum Kindesunterhalt verpflichtet. Daher muss ich hiervon dringend abraten.

Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen ersten Einblick in die Rechtslage verschafft haben zu können, etwas zur Entwirrung beigetragen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
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