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ebay-rücksendung


| 09.01.2005 19:40 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



hallo,
ich habe wie so viele andere auch ein problem mit einem ebay-verkäufer.
ich habe am 18.09.04 bei einem händler zwei auktionen gewonnen.
innerhalb von 3 tagen habe ich das geld überwiesen. am 25.09.04
wurde ich von ebay verwarnt, weil ich angeblich nicht bezahlt hätte. das konnte ich mit ebay klären. aber der verkäufer hat sich nicht gemeldet. nach 5 wochen habe ich dann mal nachgefragt,wo meine waren bleiben. dieser hat mir dann eine warenlieferung innerhalb einer woche zugesagt. es kam dann ein päckchen aber erst zwei wochen später. es war sehr enttäuschend, was den inhalt betrifft. es sollte zum wiederverkauf sein, aber was mir geschickt wurde, war dafür nicht zu gebrauchen. außerdem war es erst die hälfte der ware. ich habe den verkäufer nochmals angemahnt, aber nichts passierte. nach ca. 10 tagen hatte ich die nase voll und habe kurzerhand das päckchen so wie es war zurückgeschickt und bin von beiden kaufverträgen zurückgetreten.
das war dann im november. für das päckchen mußte ich noch 4,65 euro bezahlen- ich habe aber für eine auktion portokosten in höhe von 29,00 euro an den verkäufer gezahlt ( Päckchen kam normal mit der post ).
auf mein einschreiben mit den kaufrücktritten und der aufforderung der geldrückzahlung habe ich bis ende november keine reaktion seitens des verkäufers erhalten. also habe ich anfang dezember noch einmal ein einschreiben dem verkäufer geschickt mit der aufforderung der geldrückzahlung und gerichtliche schritte sowie eine strafanzeige angedroht.
und siehe da, der verkäufer hat reagiert, aber nicht so wie ich es dachte. er schrieb
die beantragte rückforderung des zwischen den parteien bestehenden kaufvertages wird hiermit zurüchgewiesen. im übrigen ist die rückforderung nicht nur auch aus weiteren formalen gründen, sondern insbesondere deshalb unwirksam, weil der angegebene grund tatsächlich nicht besteht.für jeden wiederholungsfall werde ich im namen meines mandanten entsprechende gerichtliche entscheidungen erwirken, die auf unterlassung und schadensersatz gerichtet sind.
mit vorzüglicher hochachtung die geschäftsleitung

was kann ich jetzt noch tun oder bin ich im unrecht?
oder welcher anwalt nimmt sich meiner sache an?
für jeden rat, tipp und unterstützung wäre ich sehr dankbar.

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Guten Abend,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Der Verkäufer hat nach Ihren Angaben seine Hauptleistungspflicht aus dem Kaufvertrag nicht vollständig erfüllt und auch ein Nachbesserungsverlangen Ihrerseits ist fehlgeschlagen. Insoweit hatten Sie ein Rücktrittsrecht, welches Sie auch wahrgenommen haben. Sie haben den Rücktritt formal richtig schriftlich gegenüber dem Verkäufer erklärt.

Der Vertrag ist nun rückabzuwickeln, und zwar Zug um Zug. D.h. Rückerstattung des Kaufpreises gegen Rückgabe der Ware.

Darüberhinaus hat Ihnen der Verkäufer die Versandkosten als Schaden zu ersetzen, da er seiner kaufvertraglichen Verpflichtung nicht nachgekommen ist.

Falls der Verkäufer nicht freiwillig den Kaufpreis und die Versandkosten erstattet, sollten Sie Ihren Zahlungsanspruch gerichtlich durchsetzen.
Die Waren haben Sie ja bereits zurückgesandt.
Ihnen kann dabei jeder Anwalt behilflich sein. Die Kosten sind wegen des niedrigen Streiwertes nicht sehr hoch und wären ebenfalls als Schaden vom Verkäufer zu erstatten.

Ich hoffe Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de

Nachfrage vom Fragesteller 08.02.2005 | 11:23

hallo,
ich war jetzt bei verschiedenen Anwälten, aber leider mit ärgerlichen auskünften.
Bevor die Anwälte tätig werden, soll ich erst einmal 250 Euro auf den Tisch legen - wegen mangelnder Kostendeckung bei diesem Streitwert. Es handelt sich um 110,00 Euro plus die Versandkosten.
Ist das Rechtens oder wäre es sinnvoller ein Inkassounternehmen damit zu beauftragen oder gibt es noch eine andere Alternative?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.02.2005 | 13:40

Sie haben auch die Möglichkeit einen Mahnbescheid beim Amtsgericht Ihres Wohnortes zu beantragen. Das Mahnverfahren ist kostengünstig und kann auch ohne anwaltliche Hilfe eingeleitet werden.

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