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eBay sperrt Verkäuferkonto

| 28.07.2014 03:20 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von


Zusammenfassung: Es geht um die Sperrung des Ebayaccounts.

Und zwar wurde nur das Verkaufskonto dauerhaft gesperrt, "kaufen" ist dem betr. eBay-Mitglied jedoch nach wie vor gestattet.

Eine Bekannte von mir hatte sich von zuhause aus binnen einiger Jahre mittels kleinerer, gewerblicher Auktionen auf der Plattform ein Nebeneinkommen verschafft. Sie war bis dato unbescholtenes eBay-Mitglied mit weniger als 100 abgewickelten Auktionen und dabei 100 Prozent positiven Bewertungen, als Käufer und Verkäufer.

Nun meinte der heranwachsende Bruder meiner seriösen Bekannten, er könne über eBay schnell Reichtümer erwirtschaften und begann ebenfalls über eBay zu verkaufen.

Allerdings manipulierte der Bruder wohl seine Verkäufe mittels mehrerer eigens angelegter eBay-Konten - ein Verhalten, was mindestens nach den eBay-Richtlinien verboten ist.

Zwar kenne ich im fragl. Fall keine Details, kann mir diese aber als 100prozentig grünes eBay-Mitglied (privat) seit bald zwei Jahrzehnten selber ausrechnen (sog. "pushen"). Die lesefaulen Schlaumeier fallen zuerst den 'Verbraucherschützern' in den eBay-Foren auf und dann sehr schnell auch dem Service.

Das alles wäre für meine ahnungslose Bekannte kein Problem geworden -- ja, wenn nicht der schlaue Multi-eBayer unter eben der selben Hausanschrift wie meine Bekannte seine Geschäfte mit den anderen eBay-Mitgliedern abgewickelte hätte. Die Wohnung ist zwar eine andere, aber Familienname, Ort, Straße und Hausnummer sind identisch.

Darüber wurde verknüpft und deswegen wurde alles Negative bzw. Verbotene, was der ertappte Bruder bei eBay veranlasste oder für das er vll. nur verdächtigt wurde, ebenfalls meiner Bekannten um den Hals gehängt. Sie hätte von allem gewusst usw. Ich kann in ihrem Konto vieles nachlesen, muss den Inhalt der Telefonate allerdings überwiegend erahnen.

Trotz umfangreichen Schriftwechsels und längerer Telefonate mit dem Service gelang es meiner Bekannten nicht, der permanente Verkaufssperre für die eBay-Plattform zu entgehen. Sippenhaft.

Ich werde meiner Bekannten raten, einfach auf einer anderen Plattform ganz neu anzufangen, etwa Amazon, und dem allzuschlauen Verwandten einen tiefernsten Mahnbrief zu schreiben.

An den Anwalt die Frage: gäbe es Möglichkeiten, der eBay-Sperre rechtlich etwas entgegen zu setzen? Eine Gewerbetreibender kann sich ja seine Geschäftspartner frei auswählen.
28.07.2014 | 05:33

Antwort

von


(175)
Ginsterweg 1D
31582 Nienburg
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Grundsätzlich besteht zwar Vertragsfreiheit, man ist also nicht gezwungen, bestimmte Rechtsgeschäfte abzuschließen. Ebay wäre folglich nicht verpflichtet, mit jemandem Geschäfte zu machen und ein Konto zur Verfügung zu stellen.In Ihrem Fall war es aber so, das Ebay einen Vertrag mit Ihrer Bekannten bereits freiwillig abgeschlossen hatte, so dass Ebay sich vertragsgemäß verhalten muss und den Verkaufsaccount nur sperren darf, wenn ein vertragswidriges Verhalten Ihrer Bekannten vorliegt.

Sie sollten daher gegenüber Ebay darlegen, dass die die Bekannte kein solches Verhalten an den Tag gelegt hat, dies vielmehr ihr Bruder war. Nötigenfalls müsste geklagt werden, damit Ebay den Account freigibt.

Den Bruder müsste man auffordern, zu bestätigen, dass er dich nicht vertragsgemäß verhalten hat und seinetwegen Ihre Bekannte nun gesperrt worden ist. Das würde gegenüber Ebay helfen, darzulegen, dass kein Fehlverhalten akuter Bekannten vorlag.

Ich kann Ihnen gerne anbieten, Ihre Bekannte gegenüber Ebay und dem Bruder zu vertreten, wenn sich mich direkt beauftragen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen bei der Entscheidung hinsichtlich Ihres weiteren Vorgehens behilflich sein.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Michael Pilarski

Bewertung des Fragestellers 17.08.2014 | 23:33

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"Herr RA Pilarski hat die grundsätzliche Rechtsfrage verständlich aufgegriffen, angemessen und zielführend beantwortet, auf dieser Grundlage kann nun darüber nachgedacht werden, ob und wie mit der Gegenseite in die rechtliche Auseinandersetzung eingetreten wird."
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 17.08.2014
5/5,0

Herr RA Pilarski hat die grundsätzliche Rechtsfrage verständlich aufgegriffen, angemessen und zielführend beantwortet, auf dieser Grundlage kann nun darüber nachgedacht werden, ob und wie mit der Gegenseite in die rechtliche Auseinandersetzung eingetreten wird.


ANTWORT VON

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