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eBay - Verkauf einer Kamera mit Mangel

01.05.2014 19:45 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von


22:36
Sehr geehrte Damen und Herren,

hier mein Fall:

- Auf eBay wurde eine Kamera verkauft, diese hatte einen Kratzer auf der Linse.Die Linse mit Kratzer wurde mit einem XXL-Foto separat abgelichtet.

- In der Beschreibung habe ich angegeben, dass sich der Kratzer nicht auf die Bildqualität auswirkt. Die Kamera wurde als Urlaubskamera von mir verwendet.

- Kamera wurde gekauft um damit Kleidungsstücke zu fotografieren, dabei viel auf dass der Kratzer doch sehr wohl Auswirkungen auf die Fotos hat, wenn diese sehr dunkel (fast schwarz) sind.

- Käufer bewertet negativ und fordert Rücknahme - diese wurde aber ausdrücklich (Privatkauf) ausgeschlossen.

- Käufer behauptet dann der Mangel macht sich in fast allen Fotos bemerkbar.

- Daraufhin bat ich um Rücksendung, um mir den Mangel noch einmal genau anzuschauen.

- Mangel macht sich aber anders wie behauptet wirklich nur bei dunklen Fotos bemerkbar.

- Käufer fordert nun Kaufpreis zurück.

- Ich bat um die Überweisung von 6,90€ für die Rücksendung.

- Da keine Einigung in Sicht machte ich den Vorschlag, die Kamera noch einmal einzustellen und den Mangel korrekt zu benennen, um sich später die Differenz aus dem Verkauf zu teilen. Käufer meldete sich nicht mehr, daraufhin wurde die Kamera erneut eingestellt - es wurde auf die Auswirkung hingewiesen, daher wurde ca. 50 € weniger geboten.Wenige Stunden vor Ablauf der Auktion meldete sich Käufer wieder und hat mir verboten die Kamera weiter zu veräußern. Die Auktion war aber zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zu stoppen.

- Ich bat um eine Überweisung der Rücksendekosten zu einem gesetzten Termin und hoffte auf die Einsicht des neuen Käufers, dass der Kaufvertrag rückabgewickelt wird.

- Dieser Termin ist ohne Nachricht verstrichen woraufhin ich dem neuen Käufer die Kamera zugesagt habe.

- Wenige Tage später folgt Schreiben des Anwalts des ursprünglichen Käufers. Er sagt da ich die Kamera neu veräußert habe sei eine Rückabwicklung passiert und ich sei im Verzug und müsse die den Kaufpreis sowie die Anwaltskosten zahlen, ansonsten würde ein Inkasso folgen.

Sollte nicht in wenigen Tagen gezahlt sein, würde Anklage erhoben.

Wie muss ich nun regieren? ich möchte die Sache schnell abschließen. Der Aufwand ist mir mittlerweile einfach zu hoch, gerne würde ich nachgeben und eben die Differenz selber tragen. Muss ich aber dann auch den generischen Anwalt zahlen? Wie hoch ist die Aussicht dass die Klage der Gegenpartei erfolg hat?

Vielen Dank für die Hilfe.
01.05.2014 | 21:05

Antwort

von


(2299)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: http://www.anwalt-prime.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

zunächst einmal ist festzuhalten, dass durch das Wiedereinstellen keine Rückabwicklung erfolgt ist und Sie daher auch nicht im Verzug sind und Anwaltskosten zu erstatten hätten. Der Rücktritt hätt eindeutig erklärt werden müssen.

Aufgrund des zweiten Kaufvertrages rate ich Ihnen daher, die Kaufpreissumme zzgl. Rückversandkosten zu überweisen und ihn aufzufordern, die Wäre innerhalb von zehn Tagen zurück zu senden.

Anwaltskosten brauchen Sie keine erstatten.

Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwal


Nachfrage vom Fragesteller 01.05.2014 | 21:16

Sehr geehrter Herr Hoffmeyer,

ich bin mir nicht sicher ob die Frage richtig verstanden wurde. Die Kamera wurde zwar ein zweites Mal über ebay angeboten, nicht aber versendet. Der zweite Käufer war sehr einsichtig mit meiner Lage. Hier sind keine Probleme zu erwarten. Die Kamera befindet sich noch in meinem Hause.

Es geht nun darum ob die Forderung der 6,90 € Rückversand nach der Sichtung der Kamera rechtens waren, oder ob ich die Kamera auf eigene Kosten wieder an die ursprüngliche Käuferin senden hätte müssen.

Und weshalb fordert der gegenerische Anwalt dass ich seine Rechnung begleiche obwohl ich ihn ja nun nicht bestellt habe und wie Ernst muss man die Androhung eines Inkassos nehmen?

Auch die Frage nach den Chancen einer Klage wurde nicht beantwortet. Ist mit einer Klage der Gegenseite zu rechnen?

Wie habe ich nun hier überhaupt zu verfahren? Kamera zurücksenden? Auf die 6,90 € Portoerstattung warten? Diffenrenzbetrag "Alter Verkauf" - "Neuer Verkauf" erstatten?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.05.2014 | 22:36

Sehr geehrter Fragesteller,

die Versandkosten müssten Sie nur dann tragen, wenn die Kamera mangelhaft gewesen ist, was allerdings zumindest bei dunkelen Fotos der Fall zu sein scheint. Die diesbezüglichen Kosten hätten Sie zu tragen (439 BGB).

Eine erneute Zusendung an den ersten Käufer brauchen Sie allerdings nicht leisten, da dieser die Kamera auch nicht mehr haben will und ich davon ausgehe, dass Sie diesen Mangel auch nicht beheben können.

Ich würde Ihnen daher empfehlen, den Kaufpreis zu erstatten, nicht aber die Anwaltskosten, da die Beauftragung nicht notwendig gewesen ist und Sie auch nicht in Verzug mit der Rückzahlung waren mangels Rücktrittserklärung der Gegenseite.

Eine Klage auf die Anwaltskosten würde daher keinen Erfolg versprechen und wird auch erfahrungsgemäß nicht gemacht.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

ANTWORT VON

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