Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

eBay-Streit: Versicherter Versand + Beleidigung


| 25.02.2006 17:52 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo und guten Tag!

Ich habe am 26.01.2006 bei eBay eine CPU via „sofort Kaufen“ ersteigert.
Artikelnummer der Auktion: 6842816375
Vor Ablauf der Auktion habe ich den Verkäufer per eMail kontaktiert und folgende Frage gestellt.

- Ich bin interessiert an der CPU, aber 7,00 Euro für ein versicherter Versand finde ich etwas übertrieben. Ein Großbrief via Einschreiben kostet 3,5 Euro!? Geht da was machen? -

Daraufhin kam am 26.01.2006 diese Antwort:

- hallo,
als brief geht auch für 3,5 euro
mfg -

„Ein Ausdruck der eMail liegt mir vor.“

Mir war somit klar, das ich die CPU als versicherten Brief erhalten werde. „Habe ich aber nicht.“
Der Verkäufer behauptet nun, dass ich ein Versand per Brief wünschte!
„Das muß man sich mal vorstellen, eine CPU im Brief!“

Nach mehreren eMails (kein Ende in Sicht) kam ich mir dann verar***t vor und setzte ein Mahnschreiben auf, dass ich via Einschreiben versendete. „Ein Beleg ist vorhanden.“
Ich gab ihm eine 10 tägige Frist bis zum 26.02.2006 das Geld zu überweisen, oder die CPU zu versenden.
„Er ragierte bis heute nicht auf das Mahnschreiben.“

Natürlich bin ich sehr verärgert und habe entsprechend bei eBay gewertet. Ebenso habe ich eine Gegenbewertung erhalten, in der ich obendrein noch als Betrüger hingestellt werde.
Ich habe lange versucht per eMail eine gütliche Einigung zu finden – leider erfolglos.
Das ich nun als Betrüger tituliert werde möchte ich mir nicht gefallen lassen!
Ich möchte mein Geld zurück und ihm evtl. ein Denkzettel verpassen.
Für die CPU habe ich 69 Euro, plus 3,5 Euro Versand und 2,15 Euro für das Einschreiben bezahlt.


Gruß
KK
25.02.2006 | 18:05

Antwort

von


252 Bewertungen
Heinrich-Brüne-Weg 4
82234 Weßling
Tel: 08153 8875319
Web: www.anwaeltin-heussen.de
E-Mail:
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Bitte beachten Sie, dass eine Antwort nur auf den von Ihnen gegebenen Informationen basiert. Sollten die Tatsachen anders sein, ist auch die Einschätzung möglicherweise eine Andere.

1.Wenn Sie eine CPU ersteigert haben und keine bekommen haben, sollten Sie per Mahnbescheid die Zahlung rückfordern (in Verzug gesetze haben Sie ihn laut Ihren Angaben bereits).

2.Des weiteren können Sie eine Strafanzeige wegen Betrugs bei der Polizei/Staatsanwaltschaft erheben.

3.Da Sie als „Betrüger“ betitelt wurden, kann der Tatbestand der Beleidigung, eine üble Nachrede oder eine Verleumdung erfüllt sein. Nach dem deutschen Strafrecht (§§ 185 ff. StGB) sind Äußerungen verboten, die die Würde eines Menschen verletzen. Dagegen können Sie dann vorgehen und im Klageweg die Löschung der Bewertung verlagen.

Ob die Maßnahmen Erfolg haben werden, kann erst nach Vorlage sämtlicher Tatsachen beurteilt werden.

Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem Rechtsproblem weiter geholfen.
Nina Heussen
Rechtsanwältin
info@anwaeltin-heussen.de
Weiler Rechtsanwälte
Sonnenstr. 2
80331 München
Tel: (089) 20604130
www.anwaeltin-heussen.de
www.weiler-rechtsanwaelte.de













Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem Rechtsproblem weiter geholfen.

Nina Heussen
Rechtsanwältin

info@anwaeltin-heussen.de

Weiler Rechtsanwälte
Sonnenstr. 2
80331 München
Tel: (089) 20604130

www.anwaeltin-heussen.de
www.weiler-rechtsanwaelte.de


Nachfrage vom Fragesteller 27.02.2006 | 12:36

Vielen Dank für die schnelle Antwort!

Ich bin mir der Sache noch nicht ganz sicher, denn er antwortete in der ersten eMail wie folgt:
„hallo,
als brief geht auch für 3,5 euro
mfg“
Er sprach von einem Brief für 3,5 Euro.
Ein Briefversand kostet mind. 0,55 Euro und der Großbrief via Einschreiben kostet 3,50 Euro.
War hier die Voraussetzung gegeben, daß ich einen versicherten Versand erwarten durfte?

„Danke!“

Gruß
KK

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.02.2006 | 16:41

Beim Versendungskauf tragen Sie die Gefahr des Transports. Hier spricht Ihre Anfrage dafür, dass Sie eine Versendung per Großbrief und Einschreiben gewollt haben. Ich würde Ihre E-mail so interpretieren, dass jedenfalls kein einfacher Brief gewollt war.

Ob diese Argumentation erfolgreich ist, wird der Richter entscheiden müssen.

Mit freundlichen Grüssen

Nina Heussen
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Die Antworten bestärken mich in meiner Meinung.
Ich werde den Fall nicht aufgeben und mein Geld zurückfordern.

"Danke!" ;-)

Gruß
KK "
Mehr Bewertungen von Rechtsanwältin Nina Marx »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER
4/5.0

Die Antworten bestärken mich in meiner Meinung.
Ich werde den Fall nicht aufgeben und mein Geld zurückfordern.

"Danke!" ;-)

Gruß
KK


ANTWORT VON

252 Bewertungen

Heinrich-Brüne-Weg 4
82234 Weßling
Tel: 08153 8875319
Web: www.anwaeltin-heussen.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Erbrecht, Kaufrecht, Urheberrecht, Internet und Computerrecht, Miet und Pachtrecht