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eBay Kündigung/angebliche ausstehende Forderungen

25.04.2008 14:51 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Mein Problem ist in Kürze wie folgt darzustellen:

Ich war eBay-Kunde bis November 2007. Am zweiten November nutzte ich das Formular bei eBay zum Kündigen des Accounts und schickte meine Kündigungserklärung ab. eBay bestätigte mir den Eingang der Erklärung, führte die Kündigung aber nicht aus, wie ich später feststellen musste.
Ich nahm seit November 2007 keine Dienstleistungen von eBay mehr wahr, trat weder als Verkäufer noch als Käufer auf und nahm an, dass meine Kündigung inzwischen zur Löschung meines Kontos geführt hätte.

Dann erhielt ich eine Zeit lang eMails mit den Betreffen "Zahlungserinnerung" oder "eBay-Rechnung vom..." und folgendem (ggf. ähnlichen) Inhalt:

=====<<====>>>

eBay hat diese Mitteilung an ( ) gesendet. Ihr Vor- und Nachname in dieser Mitteilung sind ein Hinweis darauf, dass die Nachricht tatsächlich von eBay stammt. Mehr zum Thema.


Die Zahlung Ihrer eBay-Gebuehren ist demnaechst faellig


Guten Tag,

wir erinnern Sie freundlich daran, dass Ihre eBay-Gebuehren in Hoehe von fuer Ihr eBay Verkaeuferkonto mit dem Mitgliedsnamen gemaess unserer letzten Rechnung faellig sind. Gebuehren werden bei eBay fuer das Einstellen von Angeboten, das Verkaufen sowie andere Dienstleistungen erhoben.
[...]
=====<<====>>>

Da die Mails weder meinen Namen noch einen Betrag enthielten, ging ich davon aus, es handele sich um Spam und reagierte nicht.

Im März folgte das Schreiben einer Inkasso-Anwaltskanzlei, die im Namen von eBay Forderungen von Dezember 2007 bis Februar 2008 einziehen wollte. Ich solle neben den Forderungen von eBay auch die Anwaltsgebüren tragen (zusammen etwa 70 Euro).
Der Kanzlei teilte ich mit, dass zwischen eBay und mir keine Geschäftsbeziehung mehr bestünde, ich wirksam gekündigt hätte und es den Forderungen daher an einer Grundlage fehle. Ferner hätte ich weder Rechnungen noch Zahlungserinnerungen erhalten.
Diese Tatsachen ignorierte die Kanzlei und schrieb mir einen Monat später, man würde mir einen Vergleich anbieten. Ich solle nun nicht mehr 70 Euro, sondern nur noch 40 Euro zahlen. Würde ich nicht zahlen, so verstehe man das als Ablehnung des Vergleichsangebots und man würde eBay die Zwangsvollstreckung der Forderung empfehlen.

eBay stellt mir inzwischen weiterhin Rechnungen und ignoriert meine Kündigungsbemühungen. Auf Schriftverkehr (eMail) wird nicht geantwortet.

Wie soll ich mich verhalten? Ich möchte den Vergleich nicht akzeptieren, weil ich nach meiner Auffassung wirksam gekündigt habe und eBay die Kündigung nach wie vor ignoriert und mir Beträge in Rechnung stellt für Leistungen, die ich nicht in Anspruch nehme. Selbst wenn ich, um die Kanzlei loszuwerden, zahlen würde, bliebe es bei diesem Problem.

Ich bitte um Hilfe.

25.04.2008 | 16:06

Antwort

von


(185)
Ückendorfer Straße 90
44866 Bochum
Tel: 02327 8325990
Web: http://kanzlei-trettin.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage Ihrer Schilderung und Ihres Einsatzes gerne wie folgt beantworte:

Nach Ihren Angaben besteht für Sie aktuell kein Handlungsbedarf. Denn wenn und weil Sie das Vertragsverhältnis mit eBay wirksam gekündigt haben, endete es zu einem bestimmten Termin. Ob eBay dieser Tatsache technisch Rechnung getragen hat, ist unerheblich.

Das Zahlungsverlangen der Gegenseite dürfte deshalb unbegründet sein, sofern es sich tatsächlich auf die Zeit nach Vertragsbeendigung bezieht. Dies gilt umso mehr, als Sie offenbar seit Ihrer Kündigung auch keine entgeltpflichtigen Leistungen mehr in Anspruch genommen haben.

Sie haben deshalb keine Veranlassung, das Vergleichsangebot der Gegenseite anzunehmen.

Daran ändert nichts, daß man Ihnen eine Zwangsvollstreckung angedroht hat. Diese setzt nämlich einen Vollstreckungstitel (z. B. ein Urteil) voraus, so daß die Gegenseite zunächst ein gerichtliches Verfahren anstrengen müßte.

Erst dann - d. h. wenn Ihnen eine Klage oder ein Mahnbescheid zugestellt wird - müssen Sie aktiv werden.

Ich hoffe, daß Ihnen diese Auskunft weiterhilft. Für eine kostenlose Nachfrage stehe ich Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Trettin
Rechtsanwalt

fea@trettin-rechtsanwaelte.de
www.trettin-rechtsanwaelte.de


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