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eBay Kontodaten Betrug

03.09.2007 13:14 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas M. Boukai


Ein eBay User hat auf einem anderen Namen bei eBay Auktionsportal ein Mitgliedskonto eröffnet, und dabei Waren verkauft. Um verkaufen zu können, mußte der User dem eBay seine Kontodaten angeben (welche auch seine waren), damit eBay die anfallenden Gebühren bzw. Provisionen vom Konto abbuchen kann. Der User hat die verkauften Artikel auch an die Auktionsgewinner (Käufer) geliefert. EBay hat aber nach ca. 3 Monaten den Account gesperrt auf grund des Verdachtes, dass der User bereits mit einem anderen gesperrten User in Verbindung steht. EBay konnte von den angegebenen Konto bereits 2 Monatgebühren abbuchen, diese wurden vom User storniert, so dass eine Gesamtforderung offen war. Im Auftrag von eBay Mahnte ein Inakksobüro von den Accountinhaber die Gebühren ein. Der Inhaber hatte kein eBay Mitgliedkonto, denn er wurde ja von einem anderen eingereicht. Deshalb bezahlte der Inhaber nicht die Mahnung und machte eine Strafanzeige gegen Unbekannt. Die Staatsanwalt nahm den Fall zu sich als Betrug. Durch Ermittlung konnte der wahre User des Konto ermittelt werden und ein Strafprozess wurde in die wege geleitet. Der Angeklagte User hatt alle Waren geliefert die er verkauft hat, der User hat auch dem Inkassodienst bereits Mitgeteilt, dass er die Foderung bezahlen will. Der unwissende Accountinhaber hat die Forderung noch nicht Bezahlt. - Meine Fragen: ist es ein Betrug, wenn der User kein Schaden den hanungslosen Accountinhaber verurscht hat nur dem eBay? Der user hat seine Kontodaten angegeben, ist da überhaupt ein Vorsatz zu erkennen wen eBay die gebühren abbuchen konnte?


Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

Der Tatbestand des Betrugs sieht vereinfacht vor, dass durch eine Täuschung (Anmeldung mit falschen Daten) ein Irrtum erregt wird (Annahme eines ordnungemäßen Accounts) und hierauf bedingt eine Vermögensverfügung (Aktivierung des Accounts mit Erbringung von zu vergütenden Leistungen) und hierdurch ein Schaden beim Opfer (Ebay) entsteht.
Laut Ihren Angaben war bis zur Rückbuchung der wohl berechtigten Ebay Gebühren das Vorliegen eines Schadens fragwürdig. Problematisch ist unter Umständen die Tatsache, dass Sie die berechtigten Gebühren von Ebay (für angefallene Dienstleistungen) zurückbuchen ließen.
Sie sollten in jedem Fall umgehend die berechtigten Gebühren (samt Kosten des Verzuges bezahlen).
Sodann könnte hier durchaus die Strafbarkeit an Vorsatz etc. scheitern.
Den Vorsatz könnte man Ihnen schon unterstellen, sofern die Gebühren nicht bezahlt sind.


Ich hoffe Ihre Fragen zufrieden stellend beantwortet zu haben.
Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenfreie Nachfragefunktion.
Bitte beachten Sie, dass die Antwort auf Ihren Angaben beruht und sich die rechtliche Beurteilung des Sachverhaltes nur bei Kenntnis aller Details der Sache vollumfänglich und sicher treffen lässt.
Mit freundlichen Grüßen

Andreas M. Boukai
- Rechtsanwalt -

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