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duldung einer zwangsversteigerung..


| 05.09.2017 12:45 |
Preis: 40,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg



herr a (käufer und beklagter) kauft von herrn b (verkäufer und schuldner) ein grundstück für 110.000 euro.
noterielles kaufvertrag: herr a verpflichtet die bestehenden grundpfandrechtlich bestehenen darlehensverbindlichkeiten in höhe von 105.000 euro zu bezahlen und zahlt die restkaufsumme 5000 euro an den herrn b in bar aus.

ein gläubiger von herrn b klagt gegen den herrn a bezüglich der duldung der zwangsvollstreckung in das grundstück.nach anfechtungsgesetz.

nun wird dem kläger recht zu gesprochen, nach ca. 2 jahren andauernden prozesses.

herr a hat zwischenzeitlich natürlich die übernommenen bestehenden darlehensverbindlichkeiten in enormer höhe getilgt bzw. zurück bezahlt.

die im grundbuch eingetragenen vorrangigen 2 darlehensgeber banken, bekommen loglischerweise ihre offenen forderungen ausbezahlt von dem ersteigerungserlös.

wird die restsumme sofort an den kläger bzw. an den, der die zwangsversteigerung angeleiert hat, ausbezahlt?????

was passiert mit den geldern, was der herr a bis dahin bezahlt an, also die 2 jahre lang bezahlte raten an die 2 banken. und notarkosten und grunderwerbssteuer kosten und evtl. in den 2 jahren ca. noch 10.000 euro nachweislich renovierungen durchgeführt.

bitte um rat, bin ganz verzweifelt.

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ich nehme an, dass der Kaufvertrag zwischen A und B angefochten wurde vom Gläubiger des B (sonst teilen Sie mir gerne kostenlos etwas anderes mit, dann antworte ich Ihnen nochmals ergänzend - vielen Dank für Ihr Verständnis).

Was durch die anfechtbare Rechtshandlung aus dem Vermögen des Schuldners veräußert, weggegeben oder aufgegeben ist, muss dem Gläubiger zur Verfügung gestellt werden, soweit es zu dessen Befriedigung erforderlich ist; es gelten die Rechtsfolgen einer ungerechtfertigten Bereicherung. Das betrifft als Herausgabegegenstand die Immobilie direkt.

Wegen der Erstattung einer Gegenleistung (hier der Kaufpreis bzw. Regelung der Aufteilung 5.000,- € Zahlung und 105.000,-
€) oder wegen eines Anspruchs, der infolge der Anfechtung wiederauflebt, kann sich der Anfechtungsgegner (Sie bzw. A) nur an den Schuldner (B) halten.

Ihre Ansprüche würde also ebenso berücksichtigt werden wie Wertsteigerungen etc. (Zu: Herr A hat zwischenzeitlich natürlich die übernommenen bestehenden Darlehensverbindlichkeiten in enormer Höhe getilgt bzw. zurück bezahlt; Geldern, die der Herr A bis dahin bezahlt an, also die 2 jahre lang bezahlten Raten an die 2 Banken und Notarkosten und Grunderwerbssteuerkosten und evtl. in den 2 Jahren ca. noch 10.000 Euro an nachweislichen Renovierungen).

Der Kauf ist somit rückabzuwicklen, da dass Grundstück/die Immobilie an den Gläubiger des B geht.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 05.09.2017 | 14:02

sehr geehrter herr rechtsanwalt
sie haben, wie sie es auch erkannt haben, "falsch verstanden und falsch angenommen"

das urteil lautet: der beklagte wird verurteilt die zwangsvollstreckung zu dulden.

hier ist ausschliesslich die frage: WENN DER GLÄÜBIGER DIE ZWANGSVOLLSTRECKUNG JETZT ANTREIBT; DIE 1: BANK BEKOMMT IHE GELD IN NOCH OFFENER FORDERUNG; DIE 2: BANK BEKOMMT IHRE OFFENE FORDERUNG:

BEKOMMT DANN DER; DER DIE ZWANGSVOLLSTRECKUNG VERANLASST HAT; SOFORT DEN R E ST ?????

ODER ERST NACH DEM DER ERWERBER ????

DENN BEI KAUFVERTRAGSABSCHLUSS WAREN JA DIE VALUTASTÄNDE VON 1: BANK UND 2: BANK ENORM HÖHER ALS JETZT

DER ERWERBER HAT DOCH 2 JAHRE LANGE BEZAHLT UND AUCH NOCH SEHR VIEL GELD IN RENOVIERUNG GESTECKT

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.09.2017 | 14:37

Sehr geehrter Fragesteller,

ich antworte Ihnen gerne wie folgt:

In Ordnung, dann verstehe ich das jetzt, vielen Dank für Ihre Nachsicht.

Es gilt:
Durch den Zuschlag wird der Ersteher Eigentümer des Grundstücks; die anderen haben die Zwangsvollstreckung zu dulden, insbesondere der Beklagte.
Das kann jetzt durch die Zwangsvollstreckung erwirkt werden.

Nach der Erteilung des Zuschlags hat das Gericht zudem einen Termin zur Verteilung des Versteigerungserlöses zu bestimmen.

Das hat aber mit den Zahlungen nichts erst einmal zu tun, da es darum geht, dass Grundstück zu versteigern und dafür einen neuen Erlös zu erzielen.

Der freihändige Verkauf ist jederzeit bis zum Zuschlag möglich, hier ja auch so erfolgt.

Die Frage ist, ob dann überhaupt ein Zwangsversteigerungsverfahren noch Sinn und wie sich A und B mit dem Gläubiger einigen können.

Leider ergeben Sie wider Erwarten doch noch einige Fragen für mich, auf die Sie berechtigterweise eine Antwort erwarten und auch bekommen sollen.

Ich schlage daher vor, Sie melden sich gesondert per E-Mail bei mir beziehungsweise telefonisch, damit wir dieses zufrieden stellend zu Ende klären können, was dann auch sehr schnell gehen sollte. Das löst für Sie keine neuen Kosten aus.

Anders wird es aber leider nicht möglich sein, vielen Dank für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Hesterberg
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 06.09.2017 | 09:20


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