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die Aufstellung des Vermögens meines Ex-Manns immer unrichtig nicht vollständig gewesen. Welche Mögl

| 21.03.2009 14:20 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


22:58

mein Ehemann ist US Staatsangehöriger und erhält eine Rente aus seiner aktiven Dienstzeit, wir leben getrennt und hatten nun einen Termin zur Scheidung. Da ich mich in den USA befinde konnte ich den Termin nicht wahrnehmen, mein Anwalt kennt meine Situation (eine Teilung der Rente als Zugewinn in den USA) und hat vor der Verhandlung noch mit mir telefoniert da mein Mann einen Vergleich im nachehelichen Unterhalt angeboten hatte. Ich habe meinem Anwalt am Telefon gesagt das er dieses Angebot annehmen soll. Aber der Versorgungsausgleich und der Zugewinnausgleich ausgeklammert werden soll. Nun hat mein Anwalt entgegen meinen Wünschen einem Verzicht auf Zugewinn zugestimmt und die Scheidung wurde ausgesprochen. Meine Ansprüche sind somit hier in den USA nicht mehr durch zu setzen. Mein Anwalt wusste dies. Ausserdem ist die Aufstellung des Vermögens meines Ex-Manns immer unrichtig nicht vollständig gewesen. Welche Möglichkeiten bleiben mir. Vielen Dank im Voraus.

21.03.2009 | 14:31

Antwort

von


(892)
Robert-Perthel-Str. 45
50739 Köln
Tel: 022180137193
Web: http://www.rechtsanwalt-schwartmann.de
E-Mail:
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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Basis Ihrer Angaben wie folgt beantworten darf:

Nach Ihrer Schilderung wurde die Ehe in Ihrer Abwesenheit geschieden und dabei auf den Zugewinnausgleich verzichtet.

Die weitere Vorgehensweise wird davon abhängen, ob das Scheidungsurteil und der Verzicht rechtskräftig geworden sind - z.B. durch beidseitigen Rechtsmittelverzicht - oder ob noch Berufung eingelegt werden kann. Denn grundsätzlich kann auch ein Scheidungsurteil binnen 1 Monat nach Zustellung mit der Berufung angegriffen werden, sofern nicht im Termin schon Rechtsmittelverzicht erklärt wurde.

Zu Prüfen wären also die Rechtskraft des Urteils und die möglicherweise noch laufende Berufungsfrist.

Mit einer Berufung würde die Rechtskraft des Urteils verhindert und über Scheidung und Zugewinnausgleich müsste weiter verhandelt werden.

Sollte das Urteil aber schon rechtskräftig sein, bliebe Ihnen lediglich ein möglicher Regressanspruch gegen Ihren Anwalt, der - wie Sie beschreiben - ausdrücklich gegen Ihre Weisungen gehandelt hat und damit den Mandatsvertrag verletzt haben dürfte.

Ob ein Regressanspruch durchzusetzen sein wird, wird aber davon abhängen, ob Sie etwaige Absprachen oder "No-Gos" nachweisen können - dazu sollten Sie, wenn die Frage des Regresses konkret wird, einen Anwalt in Deutschland konsultieren.

Ein Regressanspruch verjährt nach 3 Jahren, so dass Eile gegenwärtig nicht geboten ist. Die Frist sollte aber im Auge behalten werden, wenn Sie aufgrund Ihres Auslandsaufenthaltes zunächst von einer konkreten Prüfung absehen möchten.

Andernfalls bin ich gerne bereit, Sie in dieser Angelegenheit zu vertreten und einen etwaigen Regressanspruch zu prüfen.


Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben und stehe Ihnen für Rückfragen selbstverständlich gerne zur Verfügung.



Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt



Rechtsanwalt Andreas Schwartmann
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Rückfrage vom Fragesteller 21.03.2009 | 15:21

vielen Dank für Ihre Antwort. Die Verhandlung war am 19-03.2009 und ich habe gestern mit ihm (meinem Anwalt) telefoniert und mich nach dem Ausgang erkundigt. Da sagte mir mein Anwalt das er um den Unterhalts Vorschlag anzunehmen auf Rechtsmittel verzichtet hat und den Zugewinn Ausgleich mit in den Verzicht genommen hat.
Er wusste um die Situation ich habe ihm Bücher und Material darüber gegeben, ich denke er hat in diesem Moment nur nicht daran gedacht da die ganze Trennung bereits 3 Jahre dauert. Ich habe ihm natürlich gesagt das ich entsetzt bin über diese Entwicklung. Er hat mir gesagt das ich, da mein ExMann falsche Angaben gemacht über unser Vermögen in den USA (das deutsche Gericht konnte ihn nicht zwingen Kontoauszüge von seinen Konten in den USA vorzulegen) das Verfahren in den USA wieder aufnehmen kann. Dies ist aber nicht so. Auserdem hat mir mein Anwalt jetzt noch nachträglich eine Vollmacht per Fax geschickt das ich unterschreiben soll um dem Vergleich zuzustimmen.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 21.03.2009 | 22:58

Vielen Dank für Ihre Nachfrage,

offensichtlich ist der Vergleich also noch nicht rechtskräftig zustandegekommen und an Ihrer ausdrückliche Zustimmung gebunden.

Ich empfehle Ihnen daher dringend, sich eine zweite Meinung einzuholen - dazu sollten Sie dem Kollegen (gerne auch mir) aber die Schreiben Ihres Anwaltes übermitteln, da ansonsten keine verbindliche Einschätzung der Lage erfolgen kann.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 23.03.2009 | 13:42

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Vielen Dank!
mit der Vollmacht war die Prozessvollmacht für meinen Anwalt gemeint damit er den Unterhaltsanspruch verhandeln kann.
Bei meiner nächsten Anfrage werde ich darauf achten alles so genau wie möglich zu benennen.

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 23.03.2009
5/5,0

Vielen Dank!
mit der Vollmacht war die Prozessvollmacht für meinen Anwalt gemeint damit er den Unterhaltsanspruch verhandeln kann.
Bei meiner nächsten Anfrage werde ich darauf achten alles so genau wie möglich zu benennen.


ANTWORT VON

(892)

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