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deutsches Fahrverbot in Portugal

17.05.2019 05:28 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Fahren ohne Führerschein

Ich beabsichtige ein noch nicht rechtkräftiges, deutsches Fahrverbot in Portugal abzusitzen. Dazu würde ich dort Urlaub machen.
Folgende Texte habe ich im Internet dazu gefunden:

"Bei einem Fahrverbot wird - im Unterschied zu einer Entziehung der Fahrerlaubnis - die Fahrberechtigung für die festgelegte Dauer suspendiert. D.h., nach Ablauf der Verbotsfrist besteht die Fahrberechtigung, ohne dass es eines neuen Erteilungsakts bedarf, einfach fort. Der alte Führerschein wird zurückgegeben. Das Fahrverbot hat auf die Fahrberechtigung im Ausland keine unmittelbare Wirkung."

Und noch dazu, falls man ohne Führerschein beim Fahren in Portugal kontrolliert wird:

"Portugal: Auch in Portugal droht nur dann eine Geldstrafe (bis zu 240 Tagessätze) oder eine Gefängnisstrafe wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, wenn die Behörden in Erfahrung bringen, dass während eines in Deutschland verhängten Fahrverbotes auf portugiesischen Straßen gefahren wurde. Da diese Feststellung in der Praxis aber meist nicht zu treffen ist, bleibt es meist bei der Ahndung mit einem Bußgeld zwischen 60 € und 300 € (welches geringer wird, wenn der Führerschein innerhalb von acht Tagen der portugiesischen Behörde vorgelegt wird)."



Kann ich davon ausgehen dass die gefundenen Texte rechtlich korrekt sind?

Was wäre wenn ich noch einen alten Führerschein hätte, von dem ich mal dachte, ich habe ihn verloren und mir einen neuen habe ausstellen lassen, nach Portugal mitnehme und bei einer eventuellen Kontrolle vorzeige?

17.05.2019 | 10:28

Antwort

von


(707)
Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ich rate absolut von solchen Ratschlägen aus dem Internet ab! Schlimm, was teilweise für ein M.... verbreitet wird. Natürlich leben wir in der Neuzeit mit Computern und wenn Sie den Führerschein bei einer Verkehrskontrolle nicht vorzeigen können, kann die Polizei in Portugal ganz einfach eine Abfrage machen. Das mag alles früher ohne PCs möglich gewesen sein, heute aber kann alles abgeglichen werden. Achten Sie bei einer solchen Website mal auf das Impressum, ob der Schreiber die Haftung dafür übernimmt oder Anwalt ist!

Zudem weise ich darauf hin, dass die Behörden in Spanien und Portugal nicht lange fackeln, da ist schnell mal 1 Tag oder 1 Woche im Gefängnis drin.

Also Finger weg von solchen Ideen.

Fahre Sie den Monat Fahrrad oder legen sich in Sonne ;-)




Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter
Fachanwältin für Familienrecht, Fachanwältin für Strafrecht

Rückfrage vom Fragesteller 17.05.2019 | 11:14

Hallo und Danke für den geschriebenen Text.
Leider gehen Sie dabei überhaupt nicht auf meine Fragen ein.
Dass ich mir das Impressum von den Seiten anschauen soll und dass im Internet viel M... steht ist keine Antwort auf die Frage ob der Text rechtlich korrekt ist.
Auch die Frage nach dem "alten" Führerschein wird nicht beantwortet.
Der Text stammt von Rechtsanwalt Christian Demuth aus Düsseldorf (Verkehrsrecht) und steht auf www.anwalt.de

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 17.05.2019 | 11:54

Na wenn der Kollege meint......dann haben Sie ja jemanden, der haftet, wenn es schief geht.
Zu Ihrer Frage mit dem Führerschein: ist ja klar, Sie geben ja nicht die Fahrerlaubnis, sondern nur den Führerschein ab bei der Behörde und holen den nach Ende wieder ab oder er wird zugesandt.
Da die Fahrerlaubnis aber ruht, dürfen Sie natürlich auch nicht mit einem alten Führerschein fahren, den Sie angeblich verloren haben.
Es gilt nur der aktuelle.

Zeigen Sie den alten vor, obwohl der neue bei der Polizei liegt, ist der Vorsatz automatisch verwirklicht. Sie wissen ja, dass der neue bei der Polizei liegt.

Ich bleibe dabei, dass der Rat nicht richtig ist, Sie müssen wissen, wem Sie glauben und ggf. den Kollegen dann in Haftung nehmen. Ich würde es nicht machen!

ANTWORT VON

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