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deutsche Staatsbürgerschaft für meine Frau

11.04.2017 10:10 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ernesto Grueneberg, LL.M.


Unser Ziel: deutsche Staatsbürgerschaft für meine Frau

Guten Tag,

Infos zu meiner Frau:
1) mein Frau hat die israelische Staatsangehörigkeit
2) seit September 2010 In Deutschland mit Aufenthaltstiteln
3) zwischen 09/2010 und 09/2014 war sie Gastwissenschaftlerin an der Uni Köln
4) In dieser Zeit hat sie Stipendien bekommen, allerdings ohne Lohnabrechnung und ohne Sozialversicherungsabgaben
5) seit 10/2014 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Köln, mit Gehaltsabrechnungen und Sozialabgaben
6) 03/2016 Geburt unseres Sohnes in Essen
7) 06/2016 Heirat in Essen

Infos zu mir:
Deutscher

Unser Anliegen ist die deutsche Staatsbürgerschaft für meine Frau.
Wir wissen, dass für eine erfolgreiche Einbürgerung ein 3-jähriger rechtmäßiger Aufenthalt erfolgt sein muss sowie eine bestehende Ehe für 2 Jahre. Nun spielen wir mit dem Gedanken, Ende 2017 in das französische Lille zu ziehen, da meine Frau dort nach ihrem Master in Philosophie fortführend auch den Doktor Phil machen könnte bei einem kleinen Nebenverdienst an der Uni Lille, zumal ihr Arbeitsvertrag hier in Deutschland zum 08/2017 endet.

Nun ist die Frage, auf die ich/wir keine Antwort finden, ob meine Frau die dt. Staatsbürgerschaft bekommen kann wenn unsere Ehe zwar in Deutschland geschlossen, aber über die nächsten Jahre in Frankreich fortgeführt wird. Denn wenn wir in 2,3 Jahren zurückkehren, wollen wir die dt. Staatsbürgerschaft für meine Frau beantragen,
denn dann wären die Bedingungen lt. Gesetz erfüllt für eine Einbürgerung (3 Jahre rechtmäßiger Aufenthalt und 2 Jahre Ehe)

und müssen diese ganzen zeitlichen Bedingungen eigentlich an einem Stück erfolgen?

Vielen Dank!
Grüße
Familie Lautenschläger

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Hallo, die 3 Jahren Aufenthalt müssen dann nicht auf einmal erfüllt werden. Allerdings ist Voraussetzung,dass 2 Jahre als Ehefrau den gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hat, was nicht vorliegen würde.

Nach einer sechsmonatigen Unterbrechung ist vor vorn herein mit den 3 Jahren anzufangen. Allerdings dürfen 2 Jahre des vorherigen Aufenthaltes angerechnet werden.

Alles im allen ist es davon auszugehen,dass Ihre Frau nach einer Rückkehr nach einem Jahr eingebürgert werden würde (2 Jahre werden angerechnet).




Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 11.04.2017 | 13:09

Vielen Dank,

Ok, zum Verständnis,

dann gehe ich recht in de Annahme, dass die 3 Jahre rechtmäßiger Aufenthalt in D vorliegen, bzw bereits erfüllt sind
und
dass es für unsere gemeinsame Zeit in Frankreich keinen "Verfall, Verjährungsfristen" etc für ihren bisherigen Aufenthalt in D gibt?

sodass für
"Alles im allen ist es davon auszugehen,dass Ihre Frau nach einer Rückkehr nach einem Jahr eingebürgert werden würde (2 Jahre werden angerechnet)"

keine Zweifel /Hindernisse mehr bestehen?

besten Dank und mit freundlichen Grüßen
Fam Lautenschläger

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.04.2017 | 13:16

Nein, davon können Sie nicht ausgehen, sondern, wie ich erläutert habe, diese durchgehend gerade vor der Einbürgerung vorliegen müssen.

bis 2 Jahren kann die Behörde darauf aber anrechnen.

Ob Hindernisse etc bestehen, lässt sich nicht prüfen ohne weiteren Angaben, sondern bei Anrechnung es nur ein weitere Jahr notwendig wird

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