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defektes Mobiltelefon

| 20.02.2016 13:53 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von


23:18

Sehr geehrte Damn und Herren!
Ich habe vor ca. einem Monat über die Flohmarkt App "Spock" ein Mobiltelefon erworben. Es war Inserriert mit folgenden Angaben:

"iPhone 6, Es müsste ein Softwareupdate gemacht werden wurde mir beim Applestore gesagt Kenne mich damit nicht aus, verkaufe es daher als defekt. 5 Monate alt, keine iCloud Sperre, kein Simlock €370,-"

Auf den Artikelbildern ist ein iPhone 6 mit funktionierendem Display abgebildet.
Auf eine Frage ob sonst noch etwas defekt sei, wurde vom Verkäufer geantwortet:
"wie in der Artikelbeschreibung"

Da es sich ja nur um ein Software Update handelte, habe ich das iPhone um den vereinbarten Preis von €300,- gekauft.

Nach erhalt des Artikels musste ich feststellen dass das Display nicht funktioniert. Darauf hin habe ich den Verkäufer wieder kontaktiert und von dem Problem geschildert. Seine Antwort war:
"bei mir ist es noch gegangen, außerdem wurde das handy als defekt verkauft"

Des weitern musste ich auch noch nach Überprüfung der IMEI feststellen dass das iPhone gesperrt (iCloud sperre) ist. obwohl es ohne iCloud-sperre verkauft wurde. D. h. das Mobiltelefon kann, auch wenn ein Update durchgeführt würde und das Display repariert wird, nicht verwendet werden da es vom rechtmäßigen Besitzer entsperrt werden muss. Somit ist es für alle andern Wertlos.

Es konnte auch noch festgestellt werden dass der Flüssigkeitsindikator, welcher sich bei Flüssigkeitseintritt rot färbt, entfernt wurde. Der Indikator ist sichtbar wenn das Sim Tray herausgenommen wird und kann somit ohne das Gerät auseinander nehmen zu müssen von jedem Kontrolliert werden.

Nachdem ich den Verkäufer auf die erneut festgestellten Mängel Kontaktiert habe, bekam ich nur als Antwort:
"defekt ist defekt"

Muss ich das Handy jetzt als 300 Euro teueren Briefbeschwerer verwenden oder gibt es in diesen Fall eine Chance dass ich den Betrag zurückerstattet bekomme?

Bitte um Ihre Hilfe.

20.02.2016 | 14:48

Antwort

von


(491)
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Sehr geehrter Ratsuchender,

das vom Verkäufer geliefert iPhone stimmt nicht mit der Artikelbeschreibung und den Artikelbildern überein und ist insofern mit einem Mangel behaftet.

Die Aussage des Verkäufers „ defekt ist defekt", womit er letztlich aussagen will, dass er für die Mängel wie u.a. iCloud Sperre nicht zu haften hat, weil in der Artikelbeschreibung von einem defekten Handy die Rede ist, ändert an der Beschaffenheitsvereinbarung, wonach keine Sperre, besteht nichts.

Da das iPhone für Sie unbrauchbar ist, sollten Sie dem Verkäufer nochmals eine letzte Frist zur Rücknahme des Artikel und Rückzahlung des Kaufpreises setzen. Wird diese Frist nicht eingehalten, müssen Sie vor Gericht klagen.


Mit freundlichem Gruß

Peter Dratwa
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 20.02.2016 | 15:43

Sehr geehrter Herr Dratwa,

Danke für Ihre rasche und ausführliche Antwort. D.h. Wenn sich der Verkäufer nicht dazu bereit erklärt den Artikel zurückzunehmen, muss ich mich an einen Rechtsanwalt wenden um ein gerichtliches Verfahren einzuleiten? Oder besteht auch die Möglichkeit das dann direkt über Sie abzuwickeln?

Danke nochmals!
Mit freundliche Grüßen.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 20.02.2016 | 23:18

Sehr geehrter Ratsuchender

vielen Dank, ich würde gerne das Mandat übernehmen, falls der Verkäufer nicht einlenkt.

Mit freundlichem Gruß

Peter Dratwa
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 22.02.2016 | 18:02

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 22.02.2016
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