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defekter Laptop

12.07.2007 20:54 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jens Jeromin


Guten Abend,
ich habe von einem Bekannten einen Laptop bekommen, den ich zu Hause neu formatieren und installieren wollte. Leider fiel mir dabei eine Wasserflasche auf das Gerät, sodass das Gehaüse an der Stelle brach. Ebenfalls lässt sich das Gerät nun nicht mehr einschalten. Die Installation war natürlich ein Gefallen von mir, mit negativem Ausgang. Diesen Schaden meldete ich meiner privat Haftpflichtversicherung welche mir nun die Frage stellt, ob ich um Hilfe gebeten wurde, Geld für die Installation bekam, Installation aus eigenem Interesse gemacht habe.
Mit anderen Worten, es wird versucht, nicht zahlen zu müssen. Wie kann ich aus dieser für mich leidlichen Situation wieder rauskommen, sodass die Versicherung den Schaden übernimmt?
Für Infos danke ich!

Sehr gehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Leider muss ich Ihnen zunächst mitteilen, dass nach Ihrer Beschreibung von einem sogenanten "Gefälligkeitsschaden" (im Rahmen einer Gefälligkeit eingetreten) auszugehen ist.

Bei "Gefälligkeitsschäden" geht die Rechtsprechung davon aus, dass regelmäßig ein stillschweigender Haftungsausschluss zwischen Schädiger und Geschädigtem vorliegt, was zur Folge hat, dass auch der Versicherer des Schädigers nicht zur Leistung verpflichtet ist (da bereits der Schädiger wegen des Haftungsausschlusses aufgrund Gefälligkeit nicht leisten muss).

Doch einige Versicherer haben sich nach ihrem Bedingunsgwerk verpflichtet, auch bei fahrlässigen Gefälligkeitsschäden Zahlungen zu leisten. Befindet sich in ihren Versicherungsbedingungen eine Klausel, die besagt, dass sie für fahrlässig angerichtete Gefälligkeitsschäden aufkommen ? Dies sollten Sie prüfen.

Wenn dies nicht der Fall ist, müssen Sie bei wahrheitsgemäßer Sachverhaltsschilderung damit rechnen, dass Ihr Versicherer keine Zahlung leistet.

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass Ihnen zu unwahren anderweitigen Angaben -auch wenn sie die Chancen der Regulierung erhöhen könnten- weder geraten, geschweigen den konkrete Formulierungshilfen gegeben werden können- das Stichwort hierzu lautet "Versicherungsbetrug".

Ich hoffe Ihnen auf diesem Weg eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Jens Jeromin
Rechtsanwalt

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