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chef zahlt keinen lohn

| 03.03.2009 16:52 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab


ich arbeite als fernfahrer.am 9.2.bekam mein ehem.chef von einer anwaltskanzlei ein vorläufiges zahlungsverbot/lohnpfändung.statt aber nur den pfändbaren betrag nicht auszubezahlen,bekam ich bisher gar nichts.selbst die anwältin die das ganze veranlasst hat,belehrte ihr darüber aber er sagt nur das er ja ein zahlungsverbot hätte und deshalb nicht zahlen dürfe.da sein verhalten für mich im weitesten sinne absehbar war,habe ich die frachtpapiere meiner letzten arbeitswoche einbehalten.ohne die kann er den kompletten monat für die gesamte firma nicht abrechnen.er hat mir deshalb heute telefonisch mit rechtlichen schritten gedroht.
frage:kann ich rein rechtlich diese papiere weiterhin einbehalten bis meine forderungen beglichen sind,oder gebe ich diese besser ab.was kann mir im schimmsten fall passieren ?

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:

1.

Auch wenn ein vorläufiges Zahlungsverbot vorliegt, muß der Arbeitgeber Ihnen den nicht pfändbaren Teil des Arbeitseinkommens auszahlen. Einzubehalten ist lediglich das pfändbare Arbeitseinkommen einschließlich des Wertes von Sachbezügen.

2.

Ein Recht, die Frachtpapiere der letzten Arbeitswoche einzubehalten, besteht nicht. In diesem Fall würden Sie sich schadenersatzpflichtig machen. Da ein Zurückbehaltungsrecht an den Frachtpapieren nicht besteht und da nach Ihrer Schilderung der Arbeitgeber damit außerstande ist, die Löhne des gesamten Monats abzurechnen, setzen Sie sich erheblichen Schadenersatzforderungen aus. D.h., der Arbeitgeber kann die fristlose Kündigung aussprechen und Schadenersatz verlangen.

Deshalb empfehle ich ganz dringend, die Frachtpapiere so schnell wie möglich dem Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen


Gerhard Raab
(Rechtsanwalt)

Nachfrage vom Fragesteller 03.03.2009 | 18:08

ich habe bereits selbst gekündigt,bekomme daher kein geld vom arbeitsamt und habe ohne diese unterlagen absolut kein druckmittel mehr gegen diesen kerl.muss dann die kanzlei die vollsteckt dafür sorgen das er zahlt ?oder was soll ich tun ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.03.2009 | 19:53

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Nachfrage nehme ich wie folgt Stellung:

Ihr Gläubiger hat eine Lohnpfändung veranlaßt und ist nicht dafür verantwortlich, daß die Pfändungsgrenzen beachtet werden.

Wenn Ihr ehemaliger Arbeitgeber nicht zahlt, müssen Sie Ihre Lohnforderung ggf. einklagen.

Grundsätzlich empfehle ich Ihnen, diesbezüglich einen Rechtsanwalt zu beauftragen. Allerdings können Sie sich auch an die Rechtsantragsstelle des zuständigen Arbeitsgerichts wenden.

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 05.03.2009 | 17:16

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