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cartier uhr


04.05.2005 17:38 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

hallo, einen schönen guten nachmittag.
ich habe bei einem online-auktionshaus eine cartier uhr ersteigert. zur lieferung kam es jedoch nie. nach mehreren wochen und einigen lieferzusagen bin ich vom kaufvertrag zurück getreten und forderte mein geld zurück, welches ich nach langem hin und her erhielt.
nun folgende frage: inwieweit kann ich vom verkäufer, der überdies hinaus einen recht unseriösen eindruck macht, schadensersatz geltend machen? wenn ja, welche höhe wäre bei einem wert von ca. 2850,-€ (neupreis der uhr) geltend zu machen? der ersteigerte wert betrug 600,00€ (allerdings war die uhr als NEU angeboten). auf welche paragraphen muss ich mich in einem ersten formlosen schreiben berufen?
vielen dank.
04.05.2005 | 17:55

Antwort

von


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Sehr geehrte Rechtssuchende,

grds können Sie neben der Rückerstattung des Kaufpreises auch Schadensersatz verlangen. Diese Rechte ergeben sich aus den §§ 325,281 BGB.

Nach der sog Differenztheorie können sie als Schadensersatz grds 2.850 € minus 600 € also 2.250 € verlangen. Sie müssen sich allerdings auch ersparte Aufwendungen anrechnen lassen. D.h. wenn sie für die Übersendung der Uhr eine Versicherungsgebühr hätten oder sonstige Frachtgebühren zahlen müssen und mussten diese mangels Übersendung der Uhr nicht bezahlen, dann müssen Sie sich diese ersparten Kosten auch anrechnen lassen.

Bei ersparten Frachtgebühren von zB 20 € währe von den 2.250 € also noch 20 € abzuziehen.

Berufen sie sich auf im formlosen Schreiben auf genannte Paragraphen. Wenn Sie genügend Beweismittel haben sollten, zB schriftliche Verträge , e-mails mit Verkäufer usw, sollten Sie sich im Falle der Nichtzahlung auch überlegen zu klagen.

Mit freundlichen Grüssen

Marcus Glatzel
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

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