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brauche hilfe

15.09.2010 15:59 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo bin eine 40 jährige frau und ich brauche ihre hilfe.Ich bin zu einer Freiheitstrafe von 1 Jahr auf bewährung(3 Jahre),bin im November 208 verurteil worden,zu Recht.Jetz bin ich erneut wegen Diebstal angezeigt worden,obwohl es kein Diebstal war ich weis nicht wie ich es beweisen soll,und zwar war es so.Habe einer Freundin von mir oft Geld geliehen sie gab es mir aber nie wieder,das problen ist sie hatte mir zu einen Anlass einen Ring u Ohringe ausgeliehen die einen wert von 2000 Euro hatten,sie sagte zu mir ich solle sie erstmal als Pfand behalten bis ich das Geld bekomme,mit der Zeit hatten wir Streit und kein kontakt mehr.Jetzt hat sie mich angezeigt und behauptet dass ich ihren Wohnungsschlüssel geklaut habe und ihr die Ware aus der Wohnung gestolen habe,das stimmt nicht und ich habe Angst da ich schon wegen Diebstal vorbestraft bin mir keiner glaubt.Ich hatte eine Wohnungsdurchsuchung von der Polizei die haben natürlich die sachen bei mi gefunden.Jetzt meine frage was passiert jetzt mit mir,bitte helfen sie mir ich habe grosse Angst,mir glaubt eh keiner.Was soll ich tun?

15.09.2010 | 17:03

Antwort

von


(206)
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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

So lapidar der Rat auch klingen mag, geht es jetzt zunächst darum Ruhe zu bewahren und sich nicht gegenüber der Polizei um Kopf und Kragen zu reden.

Die Situation ist aufgrund der laufenden Bewährung unbedingt ernst zu nehmen, aber noch nicht so dramatisch, wie Sie sie nach meinem Gefühl momentan empfinden.

Denn Sie müssen nicht beweisen, dass Sie keine Straftat begangen haben, man muss vielmehr Ihnen beweisen, dass Sie eine Straftat begangen haben.

Dabei dürften Sie zunächst nicht allein dastehen, denn aufgrund der laufenden Bewäwährung sollten Sie -falls es zur Anklageerhebnung kommt- zunächst Anspruch auf einen Pflichtverteidiger haben. Die umgehende Kontaktaufnahme zu einem Verteidiger ist daher dringend anzuraten.

Sie sollten daher momentan keine Angaben zur Sache machen, stattdessen wird Ihr Verteidiger Akteneinsicht nehmen und danach das weitere Vorgehen mit Ihnen abstimmen.

Insofern wären zunächst einige Fragen zu beantworten, bevor man Sie tatsächlich für hinreichend halten kann, Ihre Freundin bestohlen zu haben, z.B.

- Wenn Sie keinen Kontakt mehr hatten, wie sollen Sie dann an die Schlüssel gelangt sein ?

- Wie hat Ihre Freundin aufgrund des scheinbar fehlenden Schlüssels und Schmuck gerade Sie als Täterin ausgemacht ?

- Hat man bei Ihnen auch den Wohnungsschlüssel gefunden ? Falls nein- hat Ihre Freundin in letzter Zeit überhaupt das Schloss austauschen lassen ? Falls wiederum nein- warum nicht, wenn der Schlüssel doch angeblich gestohlen wurde ?

Insofern ergeben sich derzeit durchaus Ansatzpunkte für eine erfolgversprechende Verteidigung, die anhand der Ermittlungsakte weiter abzuklären wären.

Selbst wenn man Sie verurteilen würde, muss es noch nicht zwangsläufig zum Bewährungswiderruf bzw. einer Verurteilung ohne Bewährung kommen. Hier wäre von Beginn an eine positive Sozialprognose herausarbeiten, zumal mir nicht bekannt ist, ob die erste Verurteilung wegen Diebstahls oder wegen einem anderen Delikt erfolgte.

Für Ihre anwaltliche Vertretung oder die Empfehlung eines Kollegen vor Ort stehe ich gerne zur Verfügung.

Einstweilen hoffe ich zunächst, Ihnen eine hilfreiche erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Jeromin
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht


ANTWORT VON

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