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betr.Nutz.priv. Kfz als Gutachter


21.05.2006 08:40 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin angestellter Kfz-Sachverst. ich benutze mein fremd finaz.Kfz für Fahrten zur ArbSTelle (Aufträge abholen, Besprechungen, Daten eingeben)
Ich fahre dann von ArbPlatz zu den entspr.Stellen (versicherungen, Geschädigten, Werkstätten etc.)
Ich rechne die km Pauschale und die dienstl. Fahrten separat.
Lt Arb vertrag bekomme ich f.d. dienstl. km 0,38€/gefahr.Km.
In meiner Jahresabr./Lostkarte steht unter 17. steuerfr.AG Leist. f.Fahrten zw.Wohnung und ArbSt. die Summe xxx
Das fahrzeug kostet mich in 2005= 0,34€ an ausgegeben Kosten, da ich viele Inspektionen selber machte.(Kostensparen)
Durch die Afa(5J) habe ich steuerlich einen Kostensatz von 0,60/km
Wenn ich nun nachgew. 14.334km nur f.dstl. Zwecke gefahren bin und 9240Km (wird ja aber nur zu 1/2 gerechnet)zur ArbST hatte, so wäre/ist der Eintrag in der Lohnsteuerkarte falsch.
m.E. müßte bescheinigt werden, dass ich als Ersatz f.die dienstl. fahrten die summe xxxx steuerfrei erhalten habe.
Diese müßte ich dann im Gegenzug bei der Kostenberechnung im Steuerrecht gegensetzen und den Rest kann ich als steuermindernd ansetzen.
So wie es jetzt ist, habe ich einen finaziellen Überhang in den Fahrtkosten zur Arbst. Denn es werden ja nur die pauschalen angesetzt.



Guten Tag,

nach Ihrer Schilderung ist der Eintragung in die Lohnsteuerkarte tatsächlich fehlerhaft.

Sie bzw. der Arbeitgeber müssen bei der steuerlichen Behandlung zwei Tatbestände unterscheiden:

a)
Zunächst bekommen Sie ja für die dienstlichen Fahrten (also von der Arbeitsstelle zu Kunden etc.) je gefahrenen Kilometer 0,38 €. Dieser Betrag ist als pauschaler Ersatz in Höhe von 0,30 € steuerfrei gem. § 3 Nr. 16 EStG, der höhere Betrag ist dann wieder zu versteuern. Dies ist die Summe, die Ihr Arbeitgeber auf der Lohnsteuerkarte hätte eintragen müssen. Der Eintrag hätte nach Ihren Angaben der Summe für gefahrene 14.334 Kilometer entsprechen müssen.

b)
Anders sind die Fahrten zwischen der Arbeitsstätte und Ihrer Wohnung zu behandeln, für die Sie, wenn ich Ihre Schilderung richtig verstanden habe, gerade keine Erstattung erhalten.
Hierfür können Sie steuerlich die Entfernungspauschale von 0,30 € je vollem Entfernungkilometer, maximal 4.500,- € berücksichtigen. Dies würde bei Ihren Kilometerangaben einen Betrag von 1.386,- € ausmachen.

Der Arbeitgeber müßte entsprechend die Angaben auf der Lohnsteuerkarte ändern.
Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Rechtsanwalt und auch Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de
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