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besuchsrecht meiner kinder


03.01.2007 13:54 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Grema



meine frau hat sich anfang november von mir getrennt, da sie sich in einen anderen mann verliebt hat. sie hat bei der trennung mir und den beiden kindern 9+11 versprochen, das sie mich jederzeit sehen können, wenn sie wollen. nun hat sie den kindern erklärt sie hätte das nicht so gemeint und wenn sie fragen, ob sie mich ausser der reihe besuchen dürfen, verbietet sie es. auch wenn sie etwas von mir will, wenn ich rechnungen bezahlen soll oder ähnliches droht sie mir ständig damit, das ich dann die kinder wirklich nur noch alle zwei wochen sehen darf. zwischen weihnachten und neujahr ist sie mit ihrem neuen freund ohne die kinder in urlaub gefahren. sie es weder mir, noch den kindern gesagt, die sollten ein paar tage zu ihrer mutter. sie musste es ihnen dann doch sagen, weil sie sich am telefon mir gegenüber versprochen hatte. ich war auch diese tage zuhause und musste sie sehr lange überreden, das die kinder zu mir durften. diese woche habe ich urlaub und die kinder durften nach langem reden bleiben. eigentlich solten sie schon dienstag zurück, weil sie es will. dabei muss sie diese woche halbtags arbeiten. das nächste besuchswochenende bei mir, darf ich sie erst samstags holen, weil sie ja jetzt so lange bei mir waren, sagte sie mir am telefon. wie sieht das mit dem besuchsrecht aus?? kann sie den kindern verweigern mich zu besuchen? kann sie mir das verweigern?? was kann ich unternehmen.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Informationen erlaube ich mir, Ihre Frage wie folgt zu beantworten:

Grundsätzlich kann Ihre Frau weder Ihnen, noch den Kindern den Umgang miteinander verbieten. Die Vorschrift des § 1684 BGB spricht dem Kind explizit ein Recht auf Umgang mit jedem Elternteil zu. Den Eltern wird sogar eine entsprechende Pflicht auferlegt.

Um diesbezügliche Probleme zu vermeiden bietet es sich zunächst an, gemeinsam mit dem anderen Elternteil zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen und dies schriftlich zu fixieren. Dabei kann eine solche Regelung durchaus ins Detail gehen, bis hin zu einer genauen Aufstellung der vereinbarten Besuchszeiten. Eine solche Vereinbarung ist für beide Parteien verbindlich. (Sollte sich einer der beteiligten daran nicht halten, so kann die Vereinbarung einem Gericht zur Entscheidung vorgelegt werden).

Die zweite Möglichkeit besteht darin, eine solche Umgangsregelung direkt bei dem hierfür zuständigen Familiengericht zu beantragen. Dieser Weg bietet den Vorteil, dass die so getroffene Entscheidung notfalls auch zwangsweise durchgesetzt werden kann.

Nach den zur Verfügung stehenden Angaben erscheint es in Ihrem Fall ratsam, die Umgangsregelung zweifelsfrei regeln zu lassen. Gerne können Sie uns diesbezüglich kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Grema
Rechtsanwalt
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