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bestehenbleibende grundschuld

| 19.03.2009 17:16 |
Preis: ***,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter


wenn ein gläubiger im grundbuch mit einer grunschuld von 20 000 euro an erster stelle
eingetragen ist, dann bleibt diese bestehen, wenn der zweitrangige
das grundstück ersteigert.

wenn der schuldner die forderung des erstrangigen schuldners aber schon zur hälfte getilgt hat muss dann der ersteigerer in der praxis
auch noch 20 000 euro zahlen oder nur die noch offenen 10 000 ?

müßte nicht auch zusätzlich noch der ersteigerungserlös abgezogen werden?

vielen dank
peru

Sehr geehrter Fragender,

der Ersteigerer und damit Eigentümer des Grundstückes hat einen Anspruch auf Löschung der Grundschuld, soweit dieser keine tatsächlichen Verbindlichkeiten entsprechen.

Sind nunmehr noch 10.000 EUR Verbindlichkeiten offen, so hätte er folglich einen Anspruch auf Löschung bis zu dieser Höhe.

Tilgt der Erwerber die 10.000 EUR selber, so hat er Anspruch auf die gesamte Löschung.

Entscheidend ist immer die Höhe der tatsächlichen Verbindlichkeiten, da die Grundschuld letztendlich nur einen Sicherungsanspruch begründet.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben.

Konkretisieren Sie ggf. noch in der Nachfragefunktion die letzte Frage mit dem Versteigerungerlös. Dies erschließt sich mir nicht ganz.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. C. Seiter



Rückfrage vom Fragesteller 20.03.2009 | 07:49

guten morgen,dr.c.seiter,

ihre antwort war knapp und präzise.hat man im zwangsversteigerungsverfahren einen anspruch darauf zu erfahren,in welcher höhe forderungen noch ungetilgt sind?
sie haben sehr geholfen mit ihrer knappen antwort
vielen dank
peru

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 20.03.2009 | 18:49

Sehr geehrter Fragender,

das freut mich, dass ich Ihnen helfen konnte!

Sie können im Zwangsversteigerungsverfahren die Unterlagen im Gericht einsehen oder den Versteigerer befragen (es gibt meist ein Wertgutachten), die Forderungen werden i.d.R. auch im Termin verkündet.

Nach Erwerb können Sie zudem gegenüber dem, der die Grundschuld eingetragen hat, Auskünfte direkt verlangen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. C. Seiter


Bewertung des Fragestellers 20.03.2009 | 07:52

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"knapp und präzise, besser geht es nicht"