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beschädigte Eingangstür


09.10.2007 23:08 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ernst G. Mohr



Ich bin Service Techniker, und wollte zu einem Kunden, ein kleines Schreibbüro,zudem 3 Stufen hinauf führten, oben war aber kein Podest. Da ich in der einen Hand Werkzeugkoffer und in der anderen die Ersatzteile hatte, mußte ich die Tür mit dem Ellenbogen Öffen, und die Tür aufschubsen. Dabei verschätzte ich mich wohl etwas, die Tür kolidierte mit dem, hinter der Tür Stehenden Kopierer, dessen Ecke genau in der mitte der scheibe traf, und die scheibe zum splittern brachte. Es handelte sich um ganz normales Glas, der Schwung war gar nicht so stark, möglicherweise war auch schon eine Vorschädigung da. Ein Türstopper oder Türbremse waren nicht da. Ich habe auch keine Versicherung die diesen Schaden übernehmen würde. der Kostenvoranschlag den die Geschädigte einholte liegt mit 450 euro fast doppelt so hoch als was ich in Erfahrung gebracht habe.Habe Ihr des Friedens willen angeboten 50% zu übernehmen.
Wie ist die Rechtliche Lage? Muß ich den hohen Kostenvoranschlag akzeptieren? Handelt es sich bei einem Geschäft wo Kunden ein und aus gehen, um eine Fahrlässigkeit keinen stopper zu montieren und hinter der Tür etwas auf die mitte der Scheibe zu zielen.Hereinkommende Kunden können das doch nicht ahnen?? oder lieg ich da falsch. sollte ich einen Anwalt einschalten??

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Sehr geehrter Ratsuchender,

grundsätzlich wird hier eine schädigende schuldhafte Handlung durch das Aufschubsen der Tür gegeben sein, die zum Schadensersatz verpflichtet. Man wird hier zumindestens von einem fahrlässigen Verhalten auszugehen haben.

Der Schadensersatzanspruch besteht in der Höhe, der für die Herstellung des Zustandes notwendig ist, der ohne das schädigende Ereignis bestünde. Hier wird man von den gewöhnlichen, üblichen Reparaturkosten einer Fachwerkstatt ausgehen müssen. Soweit diese Kosten gewöhnlich niedriger sind als der Kostenvoranschlag muss "dieser nicht akzeptiert werden".

Bei der Schadensberechnng wird man zudem möglicherweise von einem Miverschulden des Geschädigten ausgehen müssen. Dies, weil hinter der Tür ein Kopierer aufgestellt wurde mit dem man eigentlich bei Öffnen der Tür nicht rechnen muß, der aber für das Schadensereignis zumindestens mitverantworlich gewesen sein könnte. Dies würde dann zu einer weiteren Reduzierung des Schadensbetrages führen.

Ist der Geschädigte zudem Vorsteuerabzugsberechtigt - was noch zu prüfen wäre - so entfällt auch die Mehrwertsteuer als Schadensposition.

Ich hoffe, Ihnen hiermit einen ersten Übrblick verschafft zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Ernst G. Mohr

Nachfrage vom Fragesteller 04.11.2007 | 19:56

vielen Dank für die Info. Inzwischen ist es so, daß ich leider kein 2 Angebot von ihr bekommen habe , wie gefordert, sondern einen Brief von ihrem Anwalt mit einen Forderung von 428 euro , ich wäre laut § 286Abs3 BGB in Verzug deswegen plus 5% plus 84 euro Honorar.Habe geschrieben, das ich nicht bereit bin die Summen zu bezahlen, das ich auf das zweite Angebot warte, und das ich kaum in Verzug sein kann, wenn sie noch keine Forderung gestellt hat, und das der Einsatz Ihres Anwaltes Ihr Privat Vergnügen ist, da mein Handeln seinen Einsatz kaum zwingend nötig gemacht hat.Muß ich meine Schreiben an den Anwalt richten?? Sollte ich einen Anwalt einschalten und noch mehr Kosten produzieren?vielen Dank schon mal im vorraus

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.11.2007 | 09:00

Sie sollten Ihr Schreiben an den Gegenanwalt richten. Sicherlich empfiehlt es sich in dieser Sache, dass Sie ihrerseits einen Anwalt beauftragen, der dann entsprechend auf das Schreiben erwidern kann.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Ernst G. Mohr

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