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berliner testament erbrecht-pflichtteil


14.12.2011 10:51 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



meine frau und ich sind seit 28jahren verheiratet und haben keine gemeinsamen kinder.meine frau hat ein kind und ich zwei kinder aus erster ehe.wir haben uns 1994 ein eigenheim gebaut und wollen es auch so lange wie möglich selbst nutzen.nun stellt sich des öfteren die frage was passiert wenn ein ehepartner stirbt.können die kinder des verstorbenen verlangen das das haus verkauft werden muss oder kann der hinterbliebene ohne sorge das haus weiter bis zu seinen tod selbst bewohnen und nutzen.m.f.g.

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Sehr geehrte Ratsuchende,


ich gehe davon aus, dass beide Eheleute im Grundbuch als Eigentümer eingetragen sind, so dass dann das Haus vom überlebenden Ehegatte NICHT verkauft werden muss.


Allerdings haben - sofern die Eheleute sich gegenseitig per Testament als Erben eingesetzt haben - die Kinder/das Kind des verstorbenen Ehegatten dann einen Pflichtteilsanspruch gegen den überlebenden Ehegatten.


Dieser Pflichtteilanspruch bedeutet aber nicht etwa, dass das Haus verkauft werden müsste, sondern würde letztlich ein Zahlungsanspruch des Kindes/der Kinder gegen den überlebenden Ehegatten darstellen, d.h. der überlebende Ehegatte müsste dann den Pflichtteilbetrag (= Hälfte des gesetzlichen Erbteils) an das Kind/die Kinder zahlen.

Dabei ist dann für den Zahlungsanspruch der Nachlasswert zum Todeszeitpunkt entscheidend, so dass die genaue Höhe dieses Zahlungsanspruches an dieser Stelle naturgemäß nicht genannt werden kann.


Der Pflichtteilsanspruch besteht aber.


Wollen Sie dieses alles umgehen, besteht für Sie nun die Möglichkeit, von dieser Regelung mittels eines Erbvertrages abzuweichen. Ein solcher Vertrag würde dann zwischen Ihnen und den Kindern abgeschlossen werden und kann auch dann die genauen Zahlungsansprüche regeln - allerdings bedarf dieser Vertrag neben dem Einverständnis aller Beteiligten auch der notariellen Beurkundung; sinnvoll ist bei einer solchen Sachverhaltsschilderung ein solcher Erbvertrag aber allemal, um alle möglichen Streitigkeiten im Vorfeld auszuräumen.


Daher sollten Sie sich mit den Kindern zusammensetzen, um dieses zu besprechen. Sind die Kinder grundsätzlich mit einem solchen Vertrag einverstanden, sollten Sie dann einen Notar aufsuchen, um den Vertrag anhand aller Gesamtumstände entwerfen zu lassen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php
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