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beim Dienstleister gekündigt / krank geschrieben / Einsatzobjekt

| 20.08.2009 18:21 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Seit 01.06.07 bin ich bei einem Dienstleister beschäftigt und bei einem renomierten Kunden eingesetzt. Seit 03.08.09 bin ich im Urlaub. Mein Urlaub endet nun zum 23.08.09 Ich habe mein Arbeitsverhätnis am 14.08.09 zum 14.09.2009 gekündigt, da ich am 15.09.09 einen festen Job bei einer Firma bekommen habe und dort anfange.
Jetzt habe ich auch noch eine Grippe bekommen und werde mich morgen krank schreiben lassen.
Der Dienstleister hat mich heute für Montag zum Chef zitiert und meinte, dass ich zu dem Kunden gar nicht hin fahren brauche.
Da ich nach Stunden bezahlt werde und mich nun der Kunde wahrscheinlich nicht mehr haben will ist meine Frage ob der Dienstleister mich die restlichen 3 Wochen (je nach länge der Krankheit) in einem anderen Objekt einsetzen kann? In meinen Arbeitsvertrag steht allerdings ausschließlich nur ein Kunde drin für den ich seit 2007 arbeite.
Kann der Diesntleister mir auch mitteilen, dass er kann anderes Objekt für mich hat?? Bekomme ich dann gar kein Geld mehr (letzten 3 Wochen) wenn es kein anderes Objekt für mich gibt??? Wenn ich die letzten drei Wochen jetzt krank geschrieben werde bekomme ich dann Geld?
Muss ich am Montag zu diesem Gespräch gehen schließlich habe ich gekündigt?
Dank im vorraus für Ihre Hilfe!!!

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Sie teilen leider nicht mit, ob Sie in einem Angestelltenverhältnis arbeiten oder ob Sie als freie Mitarbeiterin bei Ihrem Dienstleister tätig sind. Sollten Sie in einem Angestelltenverhältnis tätig sein, kann der Dienstleister Sie für die restlichen 3 Wochen in einem anderen Objekt einsetzen, da er Ihnen gegenüber weisungsbefugt ist. Da Sie laut Vertrag nur bei einem Kunden eingesetzt werden, müssten Sie einmal in Ihrem Vertrag nachsehen, ob eine kurzfristige Änderung und somit der Einsatz bei einem anderen Kunden grundsätzlich möglich ist. Sollte dies der Fall sein, wird man Sie auch woanders einsetzen können. Anderenfalls wäre es auch möglich, dass Sie die letzten 3 Wochen gar nicht mehr bei einem Kunden eingesetzt werden. Da Sie hieran dann aber keinerlei Verschulden trifft, ist Ihnen trotzdem die reguläre Vergütung zu zahlen. Bei einer freien Mitarbeit wird man Ihnen sehr wahrscheinlich keine Vergütung auszahlen. Es kommt hier darauf an, wie Ihr Arbeitsvertrag ausgestaltet ist.

Wenn Sie in einem Angestelltenverhältnis arbeiten, erhalten Sie Lohnfortzahlung im Krankheitsfall für die letzten 3 Wochen nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz. Bei freier Mitarbeit kommt es wieder auf Ihren Vertrag an bzw. haben Sie dann keinen Anspruch auf Vergütung.

Solange Sie arbeitsunfähig erkrankt sind, müssen Sie am Montag nicht zu dem Gespräch erscheinen.

Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Einschätzung gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen,
Marion Deinzer
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Bitte beachten Sie, dass diese Plattform lediglich zur ersten rechtlichen Orientierung dient und eine ausführliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Angaben zum Sachverhalt kann sich eine andere rechtliche Bewertung ergeben. Bitte nutzen Sie im Zweifel die kostenlose Nachfragefunktion

Rückfrage vom Fragesteller 20.08.2009 | 20:00

Sehr geehrte Frau Deinzer,

Angestelletenverhältnis oder freie Mitarbeiterin!
ich haben eien Arbeitsvertrag der wie folgt lautet:
"Arbeitsvertrag für sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer"
Arbeitszeit bis zu 8Std. täglich bis zu 40Std. wöchentlich
Bezahlung ist Grundlohn pro Stunde (Stundenlohn)
Wenn ich mal krank war habe ich weiterhin Geld bekommen. Bekomme ich das nun auch falls ich die 3 Wochen krank bin?

MFG
P.K.


Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 21.08.2009 | 10:40

Vielen Dank für Ihre Nachfrage!

Da Sie ein Angestelltenverhältnis haben, werden Sie auch dann weiter bezahlt, wenn Sie 3 Wochen krank sind. Dies richtet sich nach <a href="http://dejure.org/gesetze/EntgFG/3.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 3 EntgFG: Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall">§ 3 EFZG</a> (Entgeltfortzahlungsgesetz) Die Kündigung ändert daran nichts.

Mit freundlichen Grüßen,

Marion Deinzer
(Rechtsanwältin)

P.S.: Versehentlich hatte ich Ihre Nachfrage als Ergänzung behandelt. Aus technischen Gründen erfolgt die Beantwortung deshalb doppelt.<!--dejureok-->

Ergänzung vom Anwalt 21.08.2009 | 08:44

Vielen Dank für Ihre Nachfrage!

Da Sie ein Angestelltenverhältnis haben, werden Sie auch dann weiter bezahlt, wenn Sie 3 Wochen krank sind. Dies richtet sich nach <a href="http://dejure.org/gesetze/EntgFG/3.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 3 EntgFG: Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall">§ 3 EFZG</a> (Entgeltfortzahlungsgesetz) Die Kündigung ändert daran nichts.

Mit freundlichen Grüßen,

Marion Deinzer
(Rechtsanwältin)<!--dejureok-->

Bewertung des Fragestellers 21.08.2009 | 19:02

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