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befristeter Teilzeitvertrag während Elternzeit


05.11.2004 10:01 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Ich bin mit einem unbefristetem Vertrag bei einem mittelständigem Unternehmen beschäftigt (ca. 2000 Mitarbeiter) und zur Zeit in Elternzeit. Die Elternzeit hatte ich von Anfang an an eine Teilzeitbeschäfitgung von 28 Stunden wöchentlich geknüpft, habe aber nur einen auf ein Jahr befristeten Vertrag über diese Teilzeit bekommen, der im Januar ausläuft, meine Elternzeit dauert aber noch bis Sommer 2006. Als ich unterschrieben habe, hieß es, die Verlängerung wäre kein Problem, nun steht unser Unternehmen aber vor einer Übernahme und damit die Verlängerung in den Sternen.
Hätte der Vertrag überhaupt befistet werden dürfen (es handelt sich nicht um Saisonarbeit) und kann ich für mich das gleiche Recht wie 4 andere Frauen in der gleichen Situation fordern, die alle dieses Jahr in Elternzeit gegangen sind und Teilzeit mit einer Vereinbarung über die gesamte Elternzeit bekommen haben (bei anderen Personalreferenten, die laut meinem Personalreferenten da gegen die Unternehmensvorschriften gehandelt hätten). Mein Arbeitgeber redet sich mit betriebsbedingten Gründen heraus, Kopfzahlen wären zu hoch etc.

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Guten Tag,

Sie haben nach § 15 VII BerzGG einen Anspruch auf eine Teilzeitbeschäftigung, wenn bestimmte formelle Voraussetzungen gegeben sind (Größe des Betriebes, Beschäftigungsdauer etc, die aber nach Ihrer Schilderung gegeben) und wenn der Teilzeitbeschäftigung keine dringenden betrieblichen Gründe entgegebenstehen.

Letzterer Punkt ist natürlich der Knackpunkt. Der Arbeitgeber muß diese Gründe beweisen und darlegen. Allgemeine Gründe reichen hierfür nicht, es müssen sehr wesentliche Beeinträchtigungen des betrieblichen Ablaufes dargelegt werden. Die Rechtsprechung überprüft diese Angaben genau. Ohne dies im einzelnen prüfen zu können, spricht für Sie schon einmal, daß zumindest ein Jahr bereits befristet worden ist.

Die Befristung selbst hätte ohne sachliche Gründe eigentlich nicht vereinbart werden, hierauf kommt es aber leider nicht an, da eine Klage gegen die Befristung nicht mehr eingereicht werden kann.

Das Gesetz sieht grundsätzlich eine Einigung zwischen Arbeitnehmerin und Arbeitgeber vor. Wenn diese nicht möglich ist, bleibt Ihnen nur die Klage zum Arbeitsgericht. Der Arbeitgeber hat nach Beantragung vier Wochen Zeit, um schriftlich abzulehnen. Ich möchte noch hinweisen auf Ihre Klagfrist: Sie müßten dann binnen drei Wochen nach Ablehnung Klage erheben.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Michael Weiß
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax. 04941 60 53 48
e-mail info@fachanwalt-aurich.de
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