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autounfall durch freilaufenden hund


| 29.10.2005 04:07 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



heute nacht kam es zu einem auffahrunfall 2er pkw,3 insassen klagten nach dem unfall ueber kopf- und rueckenschmerzen,dazu erhebliche sachschaeden an den fahrzeugen. grund war mein hund, der sich unbemerkt von mir aus dem haus entfernt hat und die auffahrt zur strasse heruntergelaufen war. ich hatte die tuer nicht abgeschlossen, weil ich kurz im nebenhaus im meinem arbeitsraum war, um arbeitsunterlagen zu holen. als ich nach ca. 5 min. in mein haus zurueckkam, war die haustuer offen, der hund im haus,kurz darauf klopft es und ich muss erfahren, dass der hund frei an der strasse war, was zu einem heftigen bremsmanoever mit nachfolgendem auffahrunfall gefuehrt hat.polizei, ambulanz und abschleppwagen habe ich umgehend informiert,der unfall wurde aufgenommen und soweit sind wir alle mit dem schrecken davongekommen.werde ich fuer saemtliche kosten schadenersatz leisten muessen, oder trifft auch den wagen, der aufgefahren ist eine teilschuld? beide fahrer waren nuechtern und sind ihrer aussage nach nicht zu schnell gefahren und hatten angemessenen abstand voneinander, an der unfallstelle selbst war es jetzt zu dunkel um bremsspuren ect. zu messen, die wagen standen auch nicht mehr in unfallposition als die polizei eintraf, sondern in meiner einfahrt, um die strasse frei zu halten.

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben wie folgt beantworten:

Ihre Haftung als Hundehalter ergibt sich aus § 833 BGB.

Im Übrigen findet sich eine entsprechende Quotelung aus § 17 StVG, der gem. Abs. 4 auch für Tiere Anwendung findet.

Nachdem Ihnen der Hund „ausgebüxt“ ist, hätten Sie dies verhindern können und müssen. Daher haften Sie grundsätzlich für den Schaden. Allerdings dürfte es hier zu einem deutlichen Mitverschulden des auffahrenden Fahrzeuges kommen. Dieses hätte sowohl den Hund erkennen können als auch (vermutlich) genügend Abstand halten müssen, um noch rechtzeitig bremsen zu können.

Das Amtsgericht München (Az. 345 C 6820/01) hat in einem ähnlichen Fall eine Haftung von 50% beim Hundehalter und 50% beim auffahrenden Fahrzeug angenommen.

Diese Quotelung ist natürlich vom Einzelfall abhängig. Je nachdem, welche Ansprüche die Gegenseite an Sie stellt, sollten Sie sich anwaltlich vertreten lassen. Hierfür stehe ich auch gerne zur Verfügung.

Ich hoffe, Ihre Frage umfassend und zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Stefan Steininger
Rechtsanwalt

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