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ausserordentliche Kündigung Handyvertrag aktiver Teil, Inkasso

19.09.2008 20:21 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Ich habe eine UMTS-Flatrate zu meinem Mobilfunklaufzeitvertrag telefonisch bestellt. Diese ist nicht richtig durchgeführt worden, sodass ich GPRS-by-call genutzt habe und innerhalb von zwei Tagen knapp 400,-€ Kosten entstanden sind.

Ich habe dies per Email moniert, ein wochenlanges Hin-und-Her entstand, da ich nur standardisierte Antworten bekam, und gleichzeitig kam die erste, dann die zweite und letzte Mahnung - und schließlich die außerordentliche Kündigung des aktiven Teils des Vertrages (der noch bis Nov. 09 läuft) und die Übergabe an "ein" Inkassobüro.

Ich habe inwzwischen aber um Ratenzahlung gebeten und teilweise ein Zugeständnis gemacht sowie sofort die erste Rate überwiesen und zwei Wochen später schon die 2. und vorletzte Rate.

Bei der Verbraucherzentrale riet man mir nun, an das Inkassobüro zu schreiben, dass eine Vollmachtsurkunde fehle und das ich alle Forderungen an den Anbieter überwiesen habe.

In dem Inkassoschreiben ist
ein Schadenersatz von 177,- €
sowie eine Inkassovergütung von 65,- €
und weiteres ausgezeichnet - die Inkassogebühr ist zu hoch wurde mir gesagt.

Ich hätte nun gerne einen Ratschlag, wie ich genau vorgehen soll - also an das Inkassobüro schreiben per Einschreiben - an den Anbieter(ich möchte die weiteren Kosten so gering wie möglich halten bzw. am liebsten den Vertrag sofort komplett beenden)
Obwohl ich seit Monaten den Vertrag niocht nutzen konnte ist die Flatrate trotzdem nicht gelöscht worden und weiter berechnet worden!

Was schreibe ich genau und soll ich die von dem von mir nicht anerkannten Inkassobüro angegebene Schadenersatzforderung auch schon überweisen oder nur die letzten 100,- € aus der angemahnten Rechnung?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und gemäß der Höhe Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Leider ist die Inkassogebühr nicht zu hoch. Die Inkassogebühr richtet sich nach den Anwaltsgebühren und ist bei einem Streitwert von € 400 im Rahmen.

Sie sollten den Rest der ausstehenden Ursprungsforderung von € 400 überweisen.
Dann sollten Sie einen höflichen Brief an die Inkassofirma schreiben und die Übersendung einer Vollmachtsurkunde verlangen. Weiter sollten Sie der Inkassofirma in dem Brief mitteilen, daß Sie die Forderung beglichen hätten und die Begleichung der Inkassokosten für den Fall zusagen, daß eine ordnungsgemäße Vollmachtsurkunde vorgelegt wird.
Weiter sollten Sie die Inkassofirma auffordern, die Schadensersatzforderung zu begründen und aufzuschlüssseln. Schlußendlich sollten Sie in dem Schreiben darauf hinweisen, daß Sie die Flatrate nicht nutzen konnten und dementsprechend sollten Sie in dem Schreiben der Berechnung der Flatrate-Gebühr widersprechen.

Das Schreiben sollten Sie aus Einwurfeinschreiben versenden und eine Kopie dem Mobilfunkprovider zukommen lassen.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.

Nachfrage vom Fragesteller 20.09.2008 | 12:21

Also die offene Forderung betrug nur 284,- € und mir wurde gesagt, dass 20-25 € angemessen wären. (Wobei ich bereits 184,-€ Wochen vorher überwiesen hatte, die nicht vom Streitwert abgezogen worden sind) - das hatte ich ja oben bereits geschrieben!

Wie kann ich mich am Besten einigen - also den Vertrag komplett kündigen - ohne den passiven Teil bis Nov. 09 weiter zahlen zu müssen? Ich möchte meine Umkosten natürlich so gering wie möglich halten.

Oder gibt es noch eine Möglichkeit, das ich den Vertrag doch noch weiter nutze und so nicht jeden Monat 40,- € für Nichts bezahle?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.09.2008 | 14:34

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn die offene Forderung "nur" € 284 betrug, wären Inkassokosten im Bereich von € 30 bis € 55 angemessen. Die genauen von Ihnen bereits gezahlten Beträge gingen leider nicht aus Ihrer ursprünglichen Sachverhaltsdarstellung hervor.

Wenn Sie den Handyvertrag nicht verwenden können, um Anrufe tätigen zu können, sollten Sie den Vertrag außerordentlich kündigen und die Zahlungen einstellen.

Alternativ können Sie auch Rücksprache mit dem Provider halten, damit dieser nach Zahlung Ihrer Rückstände die Sperrung wieder aufhebt.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

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