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ausgeschlagener Erbteil

| 17.03.2009 17:51 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Ein Testamentsvollstrecker ist auch als Erbe eingesetzt. Er nimmt das Erbe aus dienstrechtlichen Gründen nicht an. Was macht der Testamentsvollstrecker mit diesem Erbe?

17.03.2009 | 18:02

Antwort

von


(1213)
Aachener Strasse 585
50226 Frechen-Königsdorf
Tel: 02234-63990
Web: http://www.ra-raab.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:

I.

Grundsätzlich steht jedem Erben das Recht zu, die ihm angefallene Erbschaft auszuschlagen. Das ergibt sich aus den § 1942 BGB: Anfall und Ausschlagung der Erbschaft und § 1953 BGB: Wirkung der Ausschlagung .

Wird die Erbschaft ausgeschlagen, so gilt die Erbschaft dem ausschlagenden Erben als nie angefallen. Damit fällt die Erbschaft vom Zeitpunkt des Erbfalls an dem Nächstberufenen, also dem oder den anderen Erben zu; vgl. § 1953 BGB: Wirkung der Ausschlagung .

II.

Im Einzelfall kommt es darauf an, ob gewillkürte oder gesetzliche Erbfolge vorliegt. Gibt es einen Ersatzerben, ist er nach dem Ausschlagenden der nächstberufene Erbe i.S.d. § 1953 BGB: Wirkung der Ausschlagung . Ist ein Ersatzerbe dagegen nicht benannt, erfolgt die Anwachsung bei den Erbteilen der übrigen Miterben.

III.

Der Testamentsvollstrecker verfährt also so, als wäre er nie Erbe geworden.


Mit freundlichen Grüßen


Gerhard Raab
(Rechtsanwalt)


Bewertung des Fragestellers 19.03.2009 | 07:32

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RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht (Arbeiter und Angestellte), Erbrecht, Familienrecht, Straßen- und Verkehrsrecht, Miet und Pachtrecht, Vertragsrecht, allgemein, Kaufrecht, Strafrecht