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| 28.04.2011 10:41 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Carolin Richter


guten tag

mein sohn 21 jahre wohnt 450 km von mir weg und ich habe nun auch keinen kontakt mehr zu ihm,
die ganze zeit hatte ich mir die miete (da er alleine wohnt) mit meinem exmann geteilt,da er in der lehre war. nun hat er die 3. lehre abgebrochen und habe die zahlungen eingestellt.aber erzähle mal von vorne. als er hier bei mir gewohnt hat da war er in einer lehre wo er 6 wochen später entlassen wurde.
er zog wieder in die nähe seines vaters und begann nach einigen monaten eine neue lehre als koch ca 9 monate. er sagte er könne das nervlich nicht mehr und hat abgebrochen.naja habe eben gesagt er soll schnell was neues suchen. nach ca 2 monaten fing er eine neue lehre an in einem cafe. aber auch da wurde er dann 6-7 wochen später entlassen.das war dann der punkt das ich die zahlungen eingestellt habe,da ich nicht mehr bereit bin für jemanden zu zahlen der nix ernst nimmt. das beste,nun ist er wieder nach ca 3 wochen pause zu der lehre zurück gegangen wo er 9 monate gearbeitet hat und es angeblich nervlich nicht mehr konnte. wie gesagt habe keinen kontakt mehr zu ihm weil er es nicht mehr möchte. habe nun jeden arbeitgeber angeschrieben das sie mir bitte alle unterlagen zuschicken das ich dieses beweissen kann wie oft er wechselt.meine frage nun.....mein exmann sagt wir wären dazu verpflichtet seine miete zu bezahlen solange er in der lehre ist.das hätte ihm das amt gesagt.aber ich kenne eltern deren kinder nur halb so schlimm ist wie mein sohn und da werden die wohnungen vom amt bezahlt wenn also sie 2 mal abgebrochen haben .er hat nun 3 mal abgebrochen und ist in der 4. lehre.auch diese wird nicht die letzte sein

m.f.g hillemeyer

Sehr geehrte Fragestellerin,

gern beantworte ich Ihre Frage unter Beachtung Ihrer Sachverhaltsangaben und Ihres Einsatzes wie folgt:

Auf Grund der Vielzahl an begonnenen Ausbildungen gehe ich davon aus, dass Ihr Sohn volljährig ist.

Volljährige Kinder haben gegegenüber den Eltern gem. § 1610 Abs.2 BGB einen Anspruch auf Finanzierung einer angemessenen Ausbildung. Die Ausbildung muss den Fertigkeiten und Fähigkeiten des Kindes entsprechen. Den Kinder obliegt es die Ausbildung so schnell und so gut wie möglich abzuschließen. Ein einmaliger Abbruch der Ausbildung und Beginn einer neuen Ausbildung schadet nicht, wenn dies in einem frühen Stadium der ersten Ausbildung (während des 1. Jahres) geschieht. Die Rechtsprechung nimmt an, dass sich jeder einmal in seiner angestrebten Ausbildung irren kann. Wenn die Kinder ihre Obliegenheit verletzen, die Ausbildung so schnell und so gut wie möglich abzuschließen, kann dies zum Wegfall des Anspruchs auf Ausbildungsunterhalt führen.

Nach meiner Erfahrung sind die Gerichte teilweise recht großzügig mit den Kindern. Jedoch ist nach meiner Auffassung eine vierte begonnene Ausbildung zuviel und eine Obliegenheitspflichtverletzung des Kindes. Meines Erachtens müssen Sie keinen Ausbildungsunterhalt in Form der Mietzahlungen mehr leisten. Falls Ihr Sohn das nicht akzeptiert, rate ich Ihnen sich anwaltliche Hilfe vor Ort zu suchen.

Das Amt wird eher dazu neigen, einen Unterhaltsanspruch zu bejahen, da ansonsten das Amt für Ihren Sohn aufkommen muss. Auf die Auskunft des Amtes würde ich mich allein nicht verlassen.

Ich hoffe Ihnen einen Überblick verschafft zu haben. Bitte beachten Sie, dass geringfügige Sachverhaltsabweichungen zu einer veränderten rechtlichen Beurteilung führen können. Bitte beachten Sie, dass eine Onlineberatung keine Beratung vor Ort ersetzen kann.

Mit freundlichen Grüßen

C.Richter
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 29.04.2011 | 08:40

danke für ihre antwort

wenn die unterlagen vom amt kommen ,soll ich alle beweise von den arbeitgebern beilegen ? ja daniel ist volljährig er wird dieses jahr 22 jahre.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.04.2011 | 14:16

Sehr geehrter Fragestellerin,

Ihre Nachfrage beantworte ich gern wie folgt:

Wenn Sie bereits Unterlagen haben über die mehrfach abgebrochenen Ausbildungen ist es natürlich hilfreich diese beizufügen. Sie haben Ihrem Sohn gegenüber auch ein Auskunftsrecht über seine Ausbildung. Das heißt Sie können in regelmäßigen Abständen (ca. halb- einjährig) von Ihrem Sohn Auskunft verlangen, wie die Ausbildung läuft und auch Belege (zum Beispiel Zeugnisse) verlangen. Bei den Arbeitgeber denke ich werde Sie weniger Erfolg haben, dass Ihnen die Unterlagen zur Verfügung gestellt werden, denn die Arbeitgeber sind zum Datenschutz verpflichtet.

Ich hoffe Ihre Nachfrage beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

C. Richter
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 01.05.2011 | 06:39

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