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aus welchen Mitten der Lebensunterhalt Bestritten wurde

01.07.2019 13:23 |
Preis: 90,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Liubov Zelinskij-Zunik, M.mel.


Zusammenfassung: Finanzamt Auskunft Lebensunterhalt

Guten Tag,

Mein Mann und ich sind im Januar 2018 nach Deutschland gezogen. Wir haben jedoch erst ab Ende Mai 2018 Arbeit gefunden. Einige Monate lebten wir von unserem Ersparnissen und unserer Familienhilfe.

Erwähnenswert ist, dass ich als Fotograf arbeiten wollte. Ich habe mich als Fotograf registriert. Die Pläne funktionierten nicht wie wir wollten und ich konnte nichts verdienen


2019 haben wir eine Steuererklärung abgegeben. Ich habe angegeben, als Fotograf habe ich kein Einkommen bekommen. Dann, wir die Steuererklärung erhalten haben. Danach erhielten wir einen Brief mit der Frage: aus welchen Mitten der Lebensunterhalt im Kalenderjahr 2018 bestritten wurde?

Ich finde diese Frage seltsam, da die Steuerrückerstattung bereits überwiesen wurde. Sollte ich befürchten, dass das Finanzamt einen Verdacht gegen mich hegt? Ist diese Frage normal?

Ich habe nichts zu verbergen, aber ich bin sehr nervös, weil die Steuerbehörde mir solche Fragen stellt. Muss ich solche Fragen beantworten?

Was ist das schlimmste Szenario für diese Art von Fragen?

Mit freundlichen Grüßen,

Monika

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1.Ich finde diese Frage seltsam, da die Steuerrückerstattung bereits überwiesen wurde.
Der Umstand, dass Sie eine Steuerrückerstattung bereits bekommen haben, bedeutet nicht, dass das FA eine Prüfung einleiten kann. Diese Prüfung bezweckt die Feststellung, ob Sie Einnahmen verheimlicht haben und wird unter anderem in Fällen eingeleitet, wenn die notwendige Ausgaben des Steuerpflichtigen seine in der Steuererklärung eingegebenen Einnahmen wesentlich überschreitet.
2. Sollte ich befürchten, dass das Finanzamt einen Verdacht gegen mich hegt?
Ja, s. 1
3. Ist diese Frage normal?
Ja
Das FA ist berechtigt die für die Steuerermittlung erforderlichen Sachverhalte und ermitteln und der Steuerpflichtige ist zur Mitwirkung verpflichtet. Kommt er seiner Verpflichtung nicht nach, wird das FA Ihre Einnahmen schätzen dürfen, d.h. selbst feststellen, wie viel Sie hätten verdienen müssen, um Ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

4. Ich habe nichts zu verbergen, aber ich bin sehr nervös, weil die Steuerbehörde mir solche Fragen stellt. Muss ich solche Fragen beantworten?
Ja, s. 3. Wenn Sie von Ihren Ersparnissen gelebt haben, können Sie z. B. Ihren Kontostand zum damaligen Zeitpunkt und danach mitteilen. Wenn Sie Ihre Ersparnisse in bar hatten, wird es schwieriger, jedoch können Sie z. B. darlegen, dass Sie bis jetzt gut verdient haben und so das Geld (in bar) noch eingespart haben. Ihre Freunde/Verwandten können Ihnen für FA eine Bestätigung schreiben oder Sie können Sie als Zeigen benennen. Sie machen also dem FA eine „Aufstellung": meine Ausgaben und Einnahmen und bei letzten, wo diese herkamen.

5.Was ist das schlimmste Szenario für diese Art von Fragen?
Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung und Nachzahlung der Steuer aufgrund der Schätzung des FA




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Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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