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aufgelöste Erbengemeinschaft- Lebensversicherung

19.02.2008 15:36 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling


Guten Tag,

ich habe vor ca 3 Jahreb zusammen mit 2 Brüdern ein Haus geerbt.
Dieses wurde vor ca. 1 Jahr im Wege der Teilungsversteigerung versteigert. Der Erlöß wurde durch 3 geteilt.Damit war eigentlich die Erbengemeinschaft erledigt.

Nun meine Problem:
Es gab noch eine Lebensversicherung des Erblassers, die ich alleine weitergeführt hatte ( mit Wissen der anderen, die wollten damit nichts zu tun haben. Einen Rückkaufswert gab es auch noch nicht ). Diese wird in ca 17 Jahren fällig.

Jetzt verlangt die Versicherung eine gemeinsame Erklärung der Erbengemeinschaft, dass alle Rechte und Pflichten aus dieser Versicherung auf mich übergehen, sonst könne sie nicht auszahlen.

Meine Brüder behaupten jetzt, dass Sie nicht unterschreiben da es ja keine Erbengemeinschaft mehr gibt aufgrund der Teilungsversteigerung. Sollte die Versicherung später auszahlen, soll ich zudem den Betrag mit ihnen teilen.

Habe ich einen Anspruch auf die Unterschriften ? Wie soll ich mich verhalten ? Außerdem habe ich noch Ansprüche gegen die 2, da ich immer die notwendigen Lasten des Hauses / Versicherung, Steuer, Heizkosten...) getragen hatte. Kann ich die anteiligen Kosten noch fordern? Meine Brüder meinen, die Erbengemeinschaft sei auseinandergesetzt und erledigt. Sie zahlen nichts mehr!

Vielen Dank für Ihre Bemühungen im Voraus.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

1) Lebensversicherung

Entgegen der Auffassung Ihrer Brüder ist die Erbengemeinschaft noch nicht aufgelöst. Denn es sind alle Vermögenswerte des Erblassers zu betrachten.

Einen Anspruch auf die Erklärung Ihrer Brüder haben Sie jedoch nicht. Allerdings auf anteilige Erstattung der Beiträge, welche bisher geleistet wurden um den Wert der Versicherung zu erhalten, bzw. zu steigern. Bei einer ordnungsgemäßen Auflösung der Versicherung sind Ihr Brüder jedoch verpflichtet mitzuwirken.

2) Kosten für Grundstück bis Teilungsversteigerung

Die Kosten sind zu gleichen Teilen gem. §§ 2032 ff BGB von den Mitgliedern der Erbengemeinschaft zu tragen.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel.: 0351/2 69 93 94
Fax: 0351/2 69 93 95
e-mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de


Nachfrage vom Fragesteller 19.02.2008 | 16:18

Vielen dank für Ihre schnelle Antwort.
D.h. also, dass ich die Beiträe anteilig zurückbekomme, aber die Lebensversicherung später teilen muss ? Und meine Kosten für das Haus kann ich immer noch einklagen obwohl die Teilungsversteigerung und die Erlößverteilung bereits durch das Gericht erfolgt?
Die Erbengemeinschaft bestehht also bzgl. der Versicherung weiter bzw.d.h für die Versicherung sind wir weiterhin eine Erbengemeinschaft?
Habe ich Sie soweit da richtig verstanden?

Die Versicherung hat keinen hohe Wert. Ich zahle mtl. ca 4.-€. Ausgezahlt werden später ca. 7000.-

mfg

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.02.2008 | 16:24

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich darf Ihre Nachfrage wie folgt beantworten:

Sie haben es korrekt verstanden.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

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