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aufgefahren, aber ich bin mitschuld?


| 07.04.2005 10:01 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Ich fahre innerorts auf einer breiten Strasse. Ich möchte rechts parken und setze einen Blinker. Ich schaue in den Rückspiegel und sehe weiter hinten 2 Fahrzeuge schnell näher kommen, setze den Blinker von rechts nach links um auf der anderen Seite eine Parkmöglichkeit zu suchen. Der hinter mir fahrende hat erst gar nicht abgebremst weil er von weiten meinen rechten blinker gesehen hat und wollte mich links überholen. Ich bin aber schon fast links eingebogen und er fährt mir in Höhe des linken Hecks auf. Es gibt nur den Heckschaden, nichts an der Seite. Es gibt einen Zeugen der hinter dem Auffahrenden fuhr, dieser sagt aus ich hätte erst rechts geblinkt und dann links und sei sofort abgebogen.

Ich bin zu einem Anwalt der sofort gesagt hat das man mir von der Schadenssumme etwas abzieht. Das konnte ich kaum nachvollziehen da der hinter mir fahrende sich doch wohl vergewissern muss was ich tue und sich nicht auf den Blinker verlassen darf. Genau das hat Ihm auch die Polizei gesagt und Ihm 35 Euro dran gehangen. Tatsache ist jetzt das die gegnerische Versicherung jetzt mit meinem Anwalt einen Deal machen will und nur 50% zahlen will.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ihr Anwalt hat leider Recht:

Zwar muß sich der Nachfolgende vergewissern, was Sie vorhaben. Jedoch darf er darauf vertrauen, daß Sie, wenn Sie den Blinker nach rechts gesetzt haben, auch rechts abbiegen werden und jedenfalls nicht plötzlich nach links fahren.

Sie hätten also, als Sie Ihren Entschluß geändert hatten, und nach links abbiegen wollten, die "schnell näher kommenden" Fahrzeuge zunächst vorbeilassen müssen und keinesfalls abbiegen dürfen, ohne zunächst abzuwarten, ob das Fahrzeug hinter Ihnen abbremste. Sie durften sich nicht darauf verlassen, daß der Fahrer dieses Fahrzeugs abbremsen würde, sondern mußten vor dem Abbiegen erst abwarten, ob das tatsächlich geschah.

Dies haben Sie, nach der Beweislage, aber nicht getan, so daß Ihnen in der Tat ein Mitverschulden vorgeworfen werden kann.

Ob dieses Mitverschulden 50% wiegt, kann ohne nähere Kenntnis der Details (z.B. der Abstand zu den hinter Ihnen fahrenden Fahrzeugen, die aktuelle Verkehrssituation) nicht verbindlich gesagt werden. Sie sollten in diesem Punkt Ihrem Anwalt, der die Angelegenheit natürlich besser kennt, vertrauen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt

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