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auffahrunfall in der probezeit

23.12.2012 18:03 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


jemand hat den Führerschein noch auf Probe, hatte berteits 2 A Verstöße und hat 1 Aufbauseminar und eine psychologische Verkehrsberatung absolviert. Nun war sie unaufmerksam und ist auf ein Auto vor Ihr aufgefahren, welches dort stand um links abzubiegen. Sie hat sich selbst am Arm sehr leicht verletzt, die andere Autofahrerin , auf die sie aufgefahren ist,hatte keine körperlichen Beschwerden. Die Polizei hat Personenschaden aufgenommen, meine Tochter hat aber keinen Arzt aufgesucht, da es ihr nach kurzer Zeit wieder gut ging. Welche Auswirkungen hat das ganze nun für ihren Führerschein ?, da sie ja bereits 2 A verstöße hatte. die psychologische Verkehrsberatung war am 10.09.2012 abgeschlossen.
23.12.2012 | 19:36

Antwort

von


(146)
Frankfurterstr. 30
51065 Köln
Tel: 0221 16954321
Tel: 0163 2916721
Web: http://www.ra-serkankirli.de
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage auf der Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt:

Bei einem A–Verstoß in der Probezeit wird die Teilnahme an einem Aufbauseminar angeordnet. Die Probezeit verlängert sich um zwei Jahre. Für den Fall der nicht fristgemäßen Teilnahme am ordnungsgemäß angeordneten Aufbauseminar, kann ein Entzug der Fahrerlaubnis drohen.

Tritt innerhalb der Probezeit ein weiterer A Verstoß hinzu, erteilt die Behörde eine Verwarnung und rät die Durchführung einer verkehrspsychologischen Schulung an. Dies war auch bei Ihrer Tochter der Fall.

Kommt es danach zu einem weiteren A-Verstoß oder zu zwei B-Verstößen, wird die Fahrerlaubnis entzogen.

Welche Verstöße schwerwiegend (also A-Verstöße) sind, regelt die Anlage 12 zu § 34 der Fahrerlaubnisverordnung (FEV). Dieser ist zu entnehmen, dass fast alle Verstöße im Straßenverkehr schwerwiegend sind, insbesondere Geschwindigkeits-, Abstands – und Rotlichtverstöße. Relevant sind nur solche Verstöße, die ins Verkehrszentralregister eingetragen werden, für die es also Punkte gibt. Das ist z.B. bei Abstandsverstößen der Fall.

Ausweislich Ihrer Angaben ist davon auszugehen, dass der nötige Abstand nicht eingehalten wurde. Hier führ spricht der sogenannte Anscheinsbeweis.

Es sei denn, Ihre Tochter könnte beweisen, dass ein Verstoß gegen § 1 Abs.2 StVO vorliegt; also der Auffahrunfal sich infolge von Unaufmerksamkeit erbracht wurde, was wiederum keinen A-Verstoß zur Folge hätte. Jedoch ist es nicht euinfach, dies plausibel, nachvollziehbar und glaubhaft darzulegen. Denn der Verstoß hätte dann keine Punkte zur Folge, sondern i.d.R nur ein Verwanungsgeld in Höhe von 35 €.

Ich hoffe, dass ich Ihnen einen ersten rechtlichen Überblick verschaffen konnte.

Abschliessend weise ich Sie darauf hin, dass die hiesige Online-Beratung den Besuch bei einem Rechtsanwaltskollegen vor Ort nicht ersetzen kann, sondern lediglich dazu dient, dem Mandanten eine erste grobe rechtliche Einschätzung zu verleihen.

Das Weglassen und bzw. oder Hinzufügen von relevanten Angaben kann eine völlig andere rechtliche Bewertung nach sich ziehen.


Mit freundlichen Grüßen

Kirli
(Rechtsanwalt)



Rechtsanwalt Serkan Kirli

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