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aufentalsbestimmungsrecht


25.06.2007 13:27 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Grema



Hallo ich habe eine Frage,

Ich habe einen sieben jährigen Sohn der bei der Mutter lebt.Ich habe mit meiner verlobten zwei gemeinsame Kinder. Mein Sohn aus erster Beziehung möchte nun zu mir und meiner neuen Familie ziehen und dann dort in die 2. Klasse gehen. Denn er fühlt sich bei uns sehr wohl.
Leider können die Kindsmutter Frau J. und ich Herr Z. nicht mehr ordentlich kommunizieren, es gibt nur Streit.
Sie weigert sich ihr Kind zu mir ziehen zu lassen.
Was soll ich zun, damit er bei mir wohnen kann?
Ich habe all die Jahre immer Unterhalt gezahlt und auch sonst meinem Sohn immer mirt in die neue Familie eingebunden. Er ist jedes zweite Wochenende bei uns und in den Ferien nach Absprache.
Er fliegt auch immer mit in den Urlaub.
er ist einfach gerne bei uns.
Danke für ihre hilfe.

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Sehr geehrter Fragestellerin,

unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Informationen sowie Ihres Einsatzes erlaube ich mir, Ihre Frage wie folgt zu beantworten:

Grundsätzlich steht das Sorgerecht und damit das Aufenthaltsbestimmungsrecht beiden Elternteilen zu. Dies bedeutet, dass ein Elternteil den Aufenthalt des gemeinsamen Kindes nur mit Zustimmung des anderen Elternteils bestimmen darf.

Sollten nun Uneinigkeiten entstehen und diese außergerichtlich auch nicht lösbar sein, so verbleibt Ihnen nur, das alleinige Sorgerecht (gegebenenfalls reduziert auf das Aufenthaltsbestimmungsrecht) gerichtlich für sich selbst zu beantragen.

In Rahmen einer gerichtlichen Entscheidung wird der erkennende Richter hauptsächlich auf das Kindeswohl abstellen. In diesem Rahmen vor allem darauf, bei welchem Elternteil das Kind am besten gefördert wird und die Kindeserziehung sowie das soziale Umfeld die größte Kontinuität aufweist. Der Wille des Kindes wird dabei zwar berücksichtigt; allerdings ist der Richter hieran keinesfalls gebunden. Ausschlaggebend sind die oben genannten Kriterien.

Um die Erfolgsaussichten eines solchen Verfahrens beurteilen zu können ist jedoch die Kenntnis der Gesamtumstände des Einzelfalles vonnöten. Die von Ihnen angeführten Gesichtspunkte mögen an sich für Sie sprechen; allerdings müsste sich die zu erwartenden Lebensumstände des gemeinsamen Kindes bei Ihnen als soviel besser darstellen, dass hieraus eine Änderung des bisherigen Aufenthaltes objektiv notwendig erscheint. Es kommt somit auch auf eine genaue Beurteilung der bisherigen Kindeserziehung und Kindesförderung bei der Mutter an.

Insbesondere würde diesbezüglich auch der Beurteilung des einzubeziehenden Jugendamtes eine große Rolle spielen.

Ich hoffe, Ihnen mit der Antwort weitergeholfen zu haben.

Bitte beachten Sie, dass anhand der zur Verfügung stehenden Informationen lediglich eine erste Einschätzung erfolgen konnte. Für eine umfassende Beratung ist Ihnen die weitere Beauftragung eins Rechtsanwaltes zu empfehlen. Selbstverständlich stehe ich Ihnen hierfür auch weiterhin zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen



Christian Grema
Rechtsanwalt

_____________
Christian Grema
C-G-W Rechtsanwälte

Postfach 1543
76605 Bruchsal

Tel.: (07251) 392 44 30 (24h)
Fax.: (07251) 392 44 31

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E-Mail: info@c-g-w.de
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