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außergerichtlicher vergleich


| 01.10.2006 14:17 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Jutta Petry-Berger



Hallo ersteinmal,
habe da eine Frage:
wenn mann einen außergerichtlicher vergleich macht,darf dann einer der Gläubiger einen Mahnbescheidt beantragen,der Gläubiger wurde auch darüber Informiert das unter umständen ein Insolvenzverfahren eröffnet würde.In diesem Fall wurde die meinerseits eine Kündigung ausgesprochen die nicht anerkannt wurde.Habe auch bezahlt mein berater hat jetzt gesagt ich soll alle zahlungen einstellen.
mfg oldmanni
P.S.bitte um eine schnelle Antwort
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre online-Anfrage, zu der ich aufgrund Ihrer Angaben wie folgt Stellung nehmen möchte:

Selbst nach Aufstellung eines außergerichtlichen Schuldenbereinigungsplans ist ein Gläubiger, dem dieser zur Stellungnahme übersandt wurde, grundsätzlich nicht gehindert, seine Forderung im Wege des Mahnverfahrens geltend zu machen. Hieran ändert auch der Umstand nichts, dass Sie Ihre Zahlungen aufgrund Ihrer Zahlungsunfähigkeit mittlerweile eingestellt haben und voraussichtlich ein Insolvenzverfahren beantragt werden muss. Denn das berechtigte Titulierungsinteresse des Gläubigers wird hierdurch nicht berührt. Ob es sinnvoll ist gegen den Mahnbescheid Widerspruch einzulegen, sollten Sie nach Rücksprache mit Ihrer Schuldnerberatungsstelle entscheiden. Ergeht auf der Grundlage des Mahnbescheids ein Vollstreckungsbescheid, aus dem der Gläubiger die Zwangsvollstreckung betreibt, dann gilt der Versuch, eine außergerichtliche Einigung mit den Gläubigern über die Schuldenbereinigung herbeizuführen, gem. § 305 a InsO als gescheitert. Nach einer entsprechenden Bescheinigung einer geeigenten Stelle, kann der Antrag auf Eröffnung des Verbraucherinsolvenzverfahrens bei dem zuständigen Insolvenzgericht gestellt werden.

Ich hoffe, Ihnen eine hilfreiche erste Orientierung gegeben zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Petry-Berger
Rechtsanwältin
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