Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

außereheliches Kind - Erbrecht bei Grundstücksverkauf zu Lebzeiten an Ehepartner

| 10.06.2009 16:03 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


21:34
Mein Mann und ich haben je zur Hälfte ein Haus mit Grundstück im Grundbuch eingetragen. Derzeit ist noch eine Hypothek darauf, die wir uns beide teilen. Wir haben das Grundstück vor 10 Jahren zusammen gekauft und danach geheiratet; die Hypothek wurde gemeinsam aufgenommen. Wir haben ein gemeinsames Kind, dass in der Ehe entstanden ist.
Anfang 2009 wurde ein Kind außerhalb der Ehe geboren, dass mein Mann während einer Affäre gezeugt hat.
Wir haben uns dazu verständigt, weiter zusammenzubleiben; bis jetzt ist mein Mann noch nicht als Vater anerkannt; die Affäre ist beendet. Mein Mann ist bereit, seinen Anteil des Grundstücks an mich zu verkaufen. Im Juni läuft die Zinsbindung des Hypothekenvertrages aus und meine Bank ist auch einverstanden, dass ich als alleiniger Darlehensnehmer in den Vertrag dann einsteige.
Frage:
Würde die Übernahme der alleinigen Darlehensschuld durch mich(entspricht ca. der Hälfte des Grundstückswertes) als Zahlung anerkannt werden und hat das außereheliche Kind dann keinen Anspruch mehr an diesem Grundstück (Bargeld in der Höhe ist zur Zeit nicht vorhanden)?
10.06.2009 | 16:56

Antwort

von


(1162)
Hauptstraße 16 a
25488 Holm
Tel: 04103/9236623
Web: http://www.kanzlei-roth.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

In dem notariellen Kaufvertrag muss ein Kaufpreis vereinbart werden, wobei vertraglich geregelt werden könnte, dass die Übernahme der Darlehensschuld auf den Kaufpreis angerechnet wird. Wenn die Übernahme der Darlehensschuld dem Wert der Hälfte des Objekts entspricht, würde sich der Kaufpreis entsprechend vermindern.

Die Einzelheiten müssten Sie dann mit einem Notar klären.

Das uneheliche Kind Ihres Mannes könnte aus diesem Rechtsgeschäft auch keine Ansprüche herleiten, da eine Vaterschaftsanerkennung noch nicht stattgefunden hat.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Die moderne Kommunikation ermöglicht insoweit auch die Überbrückung größerer Entfernungen.



Rechtsanwalt Karlheinz Roth

Rückfrage vom Fragesteller 12.06.2009 | 18:36

Wenn eine Vaterschaftsanerkennung vor dem Verkauf (Verkaufsabwicklung wie oben beschrieben) erfolgt, hat dann dieses Kind eine Chance, einen Erbteil an dem Grundstück zu erhalten, wenn es ihn (ggf. mit einem Anwalt) anmeldet?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 12.06.2009 | 21:34

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Ja, dann gilt das Kind als Abkömmling.


Mit freundlichen Grüßen
RA K. Roth

info@kanzlei-roth.de
www.kanzlei-roth.de

Bewertung des Fragestellers 14.06.2009 | 10:23

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Die Darstellung war sehr oberffächlich und z. T. am Thema vorbei (das ein Kaufpreis in einen Vertrag gehört, weiß ich selbst). Mir fehlte das Aufzeigen von möglichen Risiken, ob es z. B. Sinn macht, den Kauf durchzuführen, - in diesem Fall fühlte ich mich etwas abgezockt."
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Karlheinz Roth »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 14.06.2009
2,4/5,0

Die Darstellung war sehr oberffächlich und z. T. am Thema vorbei (das ein Kaufpreis in einen Vertrag gehört, weiß ich selbst). Mir fehlte das Aufzeigen von möglichen Risiken, ob es z. B. Sinn macht, den Kauf durchzuführen, - in diesem Fall fühlte ich mich etwas abgezockt.


ANTWORT VON

(1162)

Hauptstraße 16 a
25488 Holm
Tel: 04103/9236623
Web: http://www.kanzlei-roth.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Vertragsrecht, Erbrecht, Miet und Pachtrecht, Internet und Computerrecht, Arbeitsrecht, Zivilrecht, Immobiliensteuern, Strafrecht, Baurecht, Gesellschaftsrecht, Wettbewerbsrecht, Familienrecht