Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

arbeitstag/krankmeldung

22.09.2008 20:01 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


sehr geehrte damen und herren, ich arbeite seit 6 jahren in dauernachtschicht in einem betrieb,bis april dieses jahr lag meine kernarbeitszeit von montag 22uhr bis samstag 6uhr!in dieser zeit gab es weder probleme mit urlaubs oder krankmeldungen! seit april wurde die kernarbeitszeit auf sonntag 22uhr bis freitag 6uhr verlegt. da unsere personalabteilung ihr verwaltungsprogramm nicht umstellen kann wird der sonntagsbeginn weiterhin als montag gebucht!! soweit so gut(schlecht)da es sowohl für die geschäftsführung als auch für den betriebsrat nicht nachvollziehbar ist das die arbeitszeit nur verlegt wurde fangen für uns beschäftigte der nacht die probleme an! für die geschäftsführung ist der wochenbeginn weiterhin montag und damit soll eine AU auch für montag und nicht für sonntag eingereicht werden!!desweiteren sollen die nachtarbeiter sollten sie bis einschließlich mittwoch zb 24.09.08 arbeitsunfähig sein am 24. abends um 22uhr die arbeit wieder aufnehmen!was paradox ist und meines wissens nicht zulässig ist! laut definition beginnt ein werk-arbeitstag mit schichtbeginn und endet 24std später, damit sollte dieser tag im beispiel der 24. auch entschuldigt sein!! meine frage lautet liege ich da falsch und kann der arbeitgeber seine eigenen regelungen durchsetzen? falls nein werde ich sobald eine schriftliche mitteilung der geschäftsführung aushängt klage beim arbeitsgericht einreichen!
Mit freundlichem Gruß

Sehr geehrter Fragesteller,
zunächst bedanke ich mich für Ihre Anfrage.
Vorab muß ich Sie darauf hinweisen, dass durch das Weglassen oder hinzufügen von Sachverhaltsangaben Ihrerseits die rechtliche Beurteilung anders ausfallen kann. Die Bearatung innerhalb dieses Forum kann daher immer nur eine erste rechtliche Orientierung darstellen.
Unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes und Ihrer Angaben beantworte ich Ihre Frage wie folgt:
Zunächst kann ich Ihnen mitteilen, dass Ihre Auffassung zutreffend ist. Der Arbeitstag beginnt grundsätzlich mit Schichtbeginn und endet 24 Stunden später.
Ist eine Arbeitsunfähigkeit vom Arzt vom Sonntag bis zum Mittwoch ausgestellt, so ist sowohl der Sonntag als auch der Mittwoch zu berücksichtigen.In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass die Ärzte verpflichtet sind, als Beginn der AU den Termin zu benennen, an welchem sie diese festgestellt haben. Ihr Betrieb ist hier verpflichtet die Umstellung der Kernarbeitszeit auch in das Verwaltungsprogramm zu übernehmen.

Ich hoffe Ihnen mit dieser Antwort weitergeholfen zu haben und weise Sie nochmals auf das einmalige kostenlose Nachfragerecht hin.

Mit freundlichen Grüßen
Anke Samens, Rechtsanwältin

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 70852 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Schnelle Antwort, kompetent und hilfreich. Vielen lieben Dank! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ich hätte nie gedacht, auf dieser Seite eine so kompetente Beratung bekommen zu können. Herr Lembcke geht sehr ins Detail und geht auf alle Fragen ein. Jederzeit wieder und vielen Dank nochmal! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort hat mein Recherchen bestätigt und wurde schnell, freundlich, sachlich und kompetent übermittelt. Sollte es erforderlich sein, melde ich mich in jedem Fall wieder! ...
FRAGESTELLER