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anwaltsgebuehren


23.01.2006 15:33 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



> Sehr geehrte Damen und Herrwen,
> Trotz Prozesskostenbeihilfe-Bewilligung hat die Anwältin meiner Tochter für
> 1.Unterhaltsauskunft und Unterhaltsabänderung,Gegenstandswert 3144,--€ 12x 262,-- € = 350,44 €
> 2.außergerichtliche Geltendmachung rückständigen Unterhaltes, in Höhe von 4.605,19 €, es wurde nichts erreicht, da seitens des Anwaltes zu spät geltend gemacht, es werden nur 1000,--€ nachgezahlt, dafür = 477,11 € und
> 3. Entwicklungsbericht (wurde ebenfalls nicht erstellt)= 81,43 €
> Gesamtkosten 908,98 € verlangt.
> Für die zeitverzögerte Bearbeitung duch anwaltliche Untätigkeit, die mit Überlastung begründet wurde, werden nun 908,98 € verlangt. Meine Tochter hat durch jahrelangen Unterhaltskampf nie Unterhalt erhalten, deshalb die hohe Nachforderung. Jetzt soll sie von den eventuell zu erwartenden Nachzahlungen von 1000,-- € noch 908,98 € an die Anwältin bezahlen. Tritt in diesem Fall nicht doch Prozesskostenbeihilfe ein? Wer steht für den entstandenen Schadensverlust von 3605,19 € ein, der durch die Untätigkeit der Anwältin verloren ging? Wie kann kannn sich meine Tochter gegen diese überzogene Rechnung wehren?
> Mit freundlichen Grüßen


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Guten Tag,

soweit Ihre Tochter Prozeßkostenhilfe erhalten hat, steht der Rechtsanwältin ein Vergütungsanspruch allein gegen die Staatskasse zu.

Wenn Prozeßkostenhilfe nicht bewilligt worden ist, kommt es hierfür zunächst auf den Grund an. Wenn dieser in einer fehlerhaften Sachbearbeitung liegt, wird Ihre Tochter im Ergebnis nichts zu zahlen haben. Grund hierfür ist, daß die Anwältin dann sich in dem Umfange, in dem keine Prozeßkostenhilfe bewilligt wurde, schadensersatzpflichtig gemacht hat.

Gleiches gilt auch für die verzögerte Behandlung. Sofern hierdurch Unterhaltsansprüche verlorengegangen sind, haftet die Rechtsanwältin -bzw. deren Vermögenshaftpflichtversicherung. Es gehört zu einem Anwaltsvertrag, daß Ansprüche auch zeitnah geltend gemacht werden.

Ich kann aufgrund Ihrer Schilderung nicht im einzelnen feststellen, woraus die Differenz zwischen der Prozeßkostenhilfevergütung und der jetzt geltend gemachten Ansprüche resultiert. Hierfür müßte ich auch die Rechnungen im einzelnen sehen. Generell kann ich Ihnen empfehlen, zunächst mit der Rechtsanwältin die Rechnungen und auch die weitergehende Problematik -Verzögerung, nur teilweise PKH-Bewilligung- zu erörtern. Wenn die Rechnungen zutreffend sind, wird die Kollegin dies auch Ihnen im einzelnen erörtern können und wollen.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Rechtsanwalt und auch Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de
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